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Kiefergelenk CMD und Therapie Kiefergelenk CMD und Therapie

Kiefergelenk CMD und Therapie

Kiefergelenksbeschwerden und Kiefergelenksdiagnostik Kiefergelenksbeschwerden und Kiefergelenksdiagnostik

Kiefergelenksbeschwerden und Kiefergelenksdiagnostik

CMD Cranio Mandibuläre Dysfunktionenen, Kiefergelenksbeschwerden führen im Bereich Gesicht und Gehirn zu: Migräne, Kopfschmerzen, Trigeminus-Neuralgie. Kiefergelenksbeschwerden im Bereich der Ohren können zu: Schwindel, Summen, Ohrgeräuschen und auch zu Tinnitus führen. Die Folgen von Kiefergelenksbeschwerden im Bereich Nacken, Wirbelsäule und Schulter sind häufig: Schmerzen, Haltungsschäden und Verspannungen. Eine Folge solcher Symptomkomplexe ist das weit verbreitete Costen-Syndrom Es können dann kombinierte Kieferrelationsbestimmungen und Funktionsdiagnostik für gnathologische, kieferorthopädisch-chirurgische und prothetische Kombinationstherapien notwendig werden. Das Kiefergelenk kann durch organische, traumatische und parafunktionelle Ursachen erkrankt sein. Bei den parafunktionellen Ursachen „habits“ im Sinne von Knirschen und Pressen muss das „Tor zum Gelenk“ geöffnet werden, um die von der Muskulatur wirkende Kraft ins Gelenk einwirken lassen zu können. Die einwirkende Kraft hat dann die Möglichkeit, sich in Richtung der bilaminären Zone (dorsal und/oder dorsokranial) und /oder in Richtung des Gelenkknorpels und Diskus (kranial) auszubreiten. Die Kiefergelenks Therapie in der BERLIN-KLINIK Zahnklinik erfolgt in den meisten Fällen nicht operativ sondern orthopädisch-funktionell.

Die Nervenfasern, die zur Gelenkkapsel führen, stammen hauptsächlich vom Nervus auriculotemporalis des Nervus mandibularis des Nervus trigeminus. Ein kleiner Teil der medialen Kapsel wird ebenfalls von Fasern innerviert, die vom Nervus facialis stammen und als Rami communicantes bezeichnet werden. Ventral befinden sich Fasern des N. massetericus und dorsal befinden sich Fasern des N. temporalis. Insgesamt befinden sich im hinteren Anteil des Gelenkes (bilaminären Zone) mehr Nerven und Blutgefäße als vorne, lateral mehr als medial. Der Discus articularis ist in seinen nicht belasteten Außenrändern gut innerviert. Da die Kollagenfasern im Diskus anteroposterior verlaufen, sind die Eintrittstellen für die Nervenfasern hauptsächlich im vordern und hinteren Anteil vorhanden. Das Kieferköpfchen wird ringsum von Nervenfasern versorgt, die ebenfalls die Synovialmembran, den Kapselansatz am Köpfchen und den Gelenkknorpel versorgen. Es gibt mehr Fasern im vordern Anteil des Köpfchens.

Eine manuelle Kieferrelations Bestimmung und die instrumentelle Kieferrelations Bestimmung mit- oder ohne software bzw. computergestützte Kieferrelationsbestimmungsverfahren mit systematischer Funktionsdiagnostik bishin zur Neugestaltung der Bißsituation durch zahnärztlich-chirurgische oder kieferorthopädische Therapie oder auch Osteopathie können sowohl zur Erkennung als auch zur Therapie notwendig sein. Die BERLIN-KLINIK Zahnklinik vertraut zur Diagnostik der CMD Cranio Mandibulären Dysfunktion sowohl auf manuelle als auch auf instrumentelle und computergestützte Kieferreleationsbestimmungsverfahren je nach individuellem Befund und Notwendigkeit. Grundsätzliche Basisdiagnostik ist dei Durchführung der manuellen Kieferrelationsbestimmung und der Erhebung der Daten nach den Richtlinien DGZMK Deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde. Erst nach Auswertung dieser Daten werden je nach notwendigkeit computergestützte Verfahrenhinzugezogen.

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Das Kiefergelenk wird durch Zahnverlust, Bissenkung, schlechte Prothesen und nicht optimal eingestellte Kronen und Brücken unterschiedlichen unphysiologischen ungesunden Belastungsmustern ausgesetzt. Es kommt zu Schonhaltungen einerseits und Fehlbelastungssituationen andererseits. Beides auf Dauer ungesund. Resultierend sind oftmals Spannungszustände im Kiefer – Kopf – Hals – Schulterbereich, die letztlich zu umfangreichen Symptomen und körperlichen Beschwerden führen können.

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Kiefergelenks-Diagnostik

Um Ihre Kiefergelenke in eine für Sie optimale Position zu bringen und diese dauerhaft vor Fehlbelastungen zu schützen, arbeiten wir in der BERLIN-KLINIK Zahnklinik Mitte auch mit Computer Technik zur Funktiondsiagnostik. Die computergestützte Untersuchungs- und Aufzeichnungstechnik dient zur intraoralen und extraoralen elektronischen Vermessung der Lagebeziehungen Ihrer Kiefer zueinander und damit der Lage der Kiefergelenke zum Schädel. Die computergestützte elektronische Laser- und Sensortechnik führt zu eindeutigen Diagnosen, um Krankheitsursachen sicher zu bestimmen und zu therapieren. Wenn bereits funktionelle Probleme vorhanden sind, die sich zum Beispiel in Kiefergelenkproblemen, Kiefergelenksgeräuschen, Kopfschmerzen oder Zähneknirschen äußern, werden in der BERLIN-KLINIK Zahnklinik die Zahn-Höcker konservierend oder prothetisch mit Hilfe von Onlays oder auch ganze Zähne und Zahnreihen kieferorthopädisch, implantologisch oder gnathologisch versetzt, so dass die beiden Zahnreihen wieder genau ineinander greifen und schmerzlose, funktionelle und reibungslose Kau- und Gleitbewegungen wieder möglich werden.Gnathologische und rehabilitativen Behandlungskonzepte sind in der Regel konservierende, prothetische und eventuell kieferorthopädisch-chirurgische Kombinationstherapien. Diese erfordern jedoch viel zahnärztliche- bzw. zahntechnische Erfahrung und sind nur nach einer exakten Funktionsdiagnostik / Funktionsanalyse möglich. Diese führen wir in der BERLIN-KLINIK Zahnklinik Mitte routinemäßig nach den wissenschaftlichen Richtlinien der DGZMK durch.

Anatomie und funktionelle Beschreibung der Kiefergelenke

Die funktionellen Bewegungen des Unterkiefers sind immer Kombinationsbewegungen. Irgendwie kennt unser Gehirn weder Bewegungsebenen noch Muskeln. Es ist nur wichtig, dass eine Aufgabe erfüllt wird. Trotzdem ist es möglich, wie in allen andern Gelenken auch, die Bewegungsmöglichkeiten in Ebenen aufzuteilen. Beim Kiefergelenk wie folgt die Sagittalebene: Kieferöffnung oder Abduktion und Kieferschluss oder Adduktion und die Horizontalebene: Protrusion (Unterkiefer nach vorne aus „Ruheposition“), Retraktion (Unterkiefer nach hinten aus Protrusionsposition, zurück zur „Ruheposition“), Retrusion (Unterkiefer nach hinten aus „Ruheposition“) und Protraktion (Unterkiefer nach vorne aus Retrusionsposition, zurück zur „Ruhe position“), Mediotrusion der einen Seite mit Laterotrusion der anderen Seite (Unterkiefer auf der einen Seite nach vorne- innen und auf der anderen Seite nach„hinten-außen“) und Laterotraktion der einen Seite mit Mediotraktion der anderen Seite (Unterkiefer auf der einen Seite nach hinten-außen und auf der anderen Seite nach „vorne-innen“) Die seitlichen Bewegungen des Unterkiefers sind nur auf einer Bewegungsseite einigermaßen konstant. Legen Sie hierzu Zeige- und Mittelfinger vor das Ohr und bewegen Sie den Unterkiefer nach links und rechts. Bei jeder seitlichen Bewegung bewegt sich ein Kieferköpfchen deutlich spürbar nach vorne und wieder zurück. Das andere Köpfchen ist nicht gut spürbar. Auf der gut spürbaren Seite findet eine Mediotrusionsbewegung (nach vorne-innen) und Laterotraktionsbewegung (zurück zur „Ruheposition“) statt.

Diese Bewegungen sind zwar bei jedem Menschen individuell, zeigen aber klare Übereinstimmungen. Ganz anders die andere Bewegungsseite, also die Seite, die wir bei den Bewegungen nicht gut spüren können. Hier macht das Kieferköpfchen eine Laterotrusionsbewegung und Mediotraktionsbewegung (zurück zur „Ruheposition“). Die Laterotrusionsbewegung ist eine Bewegung, wobei das Köpfchen um eine vertikale Achse rotiert und gleichzeitig können Translationsbewegungen nach vorne, hinten, außen und innen stattfinden. Je stärker ein Patient mit seinen Zähnen knirscht, desto stärker ist die Tendenz, den Unterkiefer dabei auf der Laterotrusionsseite nach außen und hinten zu nehmen. Die Kieferöffnungsbewegung wird von den Mundbodenmuskeln, die Kieferschließbewegung von den Kieferschließern, die rückwärtige Bewegung (Retrusion und Laterotrusion) von den Mundbodenmuskeln und der Pars posterior des M. temporalis und die Vorwärtsbewegung (Protrusion und Mediotrusion) vom unteren Bauch des M. pterygoideus lateralis durchgeführt. (Originaltext von Gert Groot Landeweer siehe BERLIN-KLINIK Zahnklinik Dokumente)