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Gesundheit Aktuell BERLIN KLINIK

 

 

Gesundheit Berlin

Aktuelle Gesundheitsinformationen und informative Texte zu aktuellen Gesundheits Themen von der BERLIN KLINIK für Sie zusammengestellt. Unterhalb der Texte befindet sich ein Stichwortverzeichnis und ein kleines Zahn-Mund-Kiefer-Gesichts-Heilkunde Begriffs Lexikon. Ein Patientenlexikon, in dem wir gebräuchliche Begriffen aus unserem Fachgebiet für Sie einfach erklärend zusammentragen und gelegentlich aktualisieren. Bei Fragen zu einem Text oder Interesse an einem anderen Thema schreiben Sie uns, oder sprechen Sie uns an. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 

 

Gesundheit Aktuell Themen finden Sie über folgende links:

Amalgamsanierung Berlin

Amalgamausleitung Berlin

Allergien Metallegierungen

Zahn Wunden füllen oder heilen?

Krankenhausinfektionen KISS Berlin

Mundgeruch / Halitosis Berlin

Periimplantitis / Therapie Berlin

Rechtsmedizin-Gutachterwesen Berlin

Bisphosphonate und Implantate Berlin

Keramikimplantate vs. Titanimplantate Berlin

Mundschleimhautveränderungen Rauchen Mundkrebs

Lexikon / Patientenlexikon Zahn-Mund-Kiefer Gesicht

 

 

 

Amalgamsanierung Berlin

Unter dem Begriff Amalgamsanierung tummeln sich leider zu viele Therapien die letztlich dem Patienten gerade nicht einen Gewinn bezüglich sicherer, hygienefähiger, stabiler Zähne bringen. Es werden leider allzu oft Amalgamfüllungen entfernt, die nicht sinnvollerweise hätten entfernt werden sollen. Und wenn, dann hochwertiger als im Austausch gegen Plastik.  Eine intakte Amalgamfüllung kann oft hervorragend nachgearbeitet werden, so das sie an der Oberfläche wie poliertes Silber glänzt und oftmals kann man eine funktionierende Kaufläche ebenfalls nacharbeiten. Amalgamsanierung ist eine Wortschöpfung die nicht den ärztlichen Therapien entspringt sondern einer Verkaufsstrategie. Amalgamsanierung entstammt der Zeit der "zahnfarbenen" Füllungen. Natürlich muß es mit Krankheit oder gesundheit begründet werden, wenn man einen Menschen davon überzeugen möchte eine sehr sehr feste und haltbare metallische Füllung gegen eine aus Plastik auszutauschen. Denn Amalgam bzw. Quecksilber ist ja giftig und kann krank machen. Deshalb eine Amalgamsanierung und am besten noch eine Amalgamausleitung dazu! Amalgamsanierung und Amalgamausleitung! Das ist doch positiv - Gift loswerden! Nur wurden und werden die meißten Amalgamsanierungen im Austausch gegen große Plastikfüllungen oder Kronen gemacht. Die weißen Kunststoffe können aber Füllungsgrößen wie Amalgam gar nicht sicher leisten! Es kommt beim Lichthärtungsvorgang zur Ausbildung von Mikrospalten zwischen Zahn und Füllung, und damit zu Karies und Sekundärkaries. Amalgamsanierung bedeutet also möglicherweise auch Zahnsubstanzgefährdung wenn sie nicht seriös und hochwertig durchgeführt wird! Nebenbei wird man vor einer Amalgamsanierung selten darüber aufgeklärt, das auf jeder Komponente aus der die weißen Füllungen hergestellt werden, im Großlabor ein Totenkopf aufgeklebt ist!

 

Amalgamsanierung und Hygiene

Eine Amalgamsanierung sollte den wichtigen Bereich zwischen den Zähnen, den Interdentalraun, der mit Amalgam vollgestopgt war, öffnen und der Hygiene mit Bürstchen und Zahnseide zugängig machen. Wenn man genau hinschaut passiert aber genau das durch suboptimales Anlegen von Matritzen gerade nicht. Sollten die großen Plastikfüllungen wieder herausgebohrt werden müssen-und das müssen sie definitiv-denn sie sind nicht wie Gold Inlays oder Keramik-Inlays nahezu ewig haltbar, dann wird es für den Zahnarzt sehr schwer beim ausbohren nicht auch Zahnsubstanz zu schädigen, denn weiß läßt sich von weiß im Mund nicht unbedingt einfach diskriminieren.

 

 

Amalgamausleitung Berlin

Man darf davon ausgehen das in vielen Fällen eine sogenannte Amalgamausleitung mit Medikamenten, oder solchen die es sein sollen, bezogen auf die Quecksilberanteile und Anteile anderer Metalle und Schadstoffe in Zahnfüllungen paramedizinischer Humbuk ist. Für die sichere Entfernung von Zahnfüllungen aus Amalgam bzw. Quecksilber bedarf es zunächst keiner Amalgamausleitung sondern einer Abschirmung des Mund- und Rachenraumes durch ein Kofferdam Spanngummi. Dieses sorgt dafür das keine Füllungsbestandteile und kein herumwirbelndes Kühlwasser im Zuge der "Amalgamsanierung" in den Körper gelangen. Den Rest erledigt die zahnärztliche Absauganlage.

 

Amalgamsanierung und Amalgamausleitung

Eine Amalgamsanierung macht Sinn, wenn große und schadhafte Füllungen gegen Gold Inlays oder noch besser, weil "sanfter" und verträglicher Vollkeramische inlays oder Teilkronen ausgetauscht werden. Diese müssen eine funktionale Kaufläche haben und einen hygienefähigen Interdentalraum. Nach Möglichkeit sollte KEINE Krone gemacht werden, denn eine Krone bedeutet immer die irreversible Totalopferung der natürlichen Zahnwände. Diese sind unbedingt wertvoll und unersetzbar. Bezüglich der Unmengen von überdimensionierten,insuffizienten und schadhaften Plastikfüllungen könnte irgendwann der Begriff der Plastiksanierung aufkommen. Und auch dann wird es wieder Slogans und Pillen geben, die das nebenmedizinisch lukrativ machen.trograde Wurzelkanalfüllungen

 

 

Allergien Metalle Legierungen Berlin

Metalle und insbesondere Metall-Legierungen, oder die Bestandteile der Legierungen. Die Legierungspartner können akute oder chronische Vergiftungen, Allergien sowie Autoimmunerkrankungen verursachen. Verschiedene Metalle, Metall-Legierungspartner, die auch in der zahnärztlichen Praxis Anwendung finden, sind krebserregend. Dazu gehören Cadmium, Kobalt, Palladium und Nickel. Auch edle Metalle wie Gold oder Platin sind in der Lage, Entzündungen und Allergien auszulösen. Dies ist allerdings extrem selten und wird häufig von unseriösen Ärzten oder Heilpraktikern zur Geldmacherei ausgeschlachtet. Wesentlich häufiger sind direkt kurzfristig erkennbare Kontaktallergien der Haut und der Schleimhäute auf unedle Legierungspartner. Eine chronische Metallvergiftung kann unter anderem folgende Beschwerdebilder verursachen: Gelenkprobleme, Muskelschmerzen, Zittern, Konzentrationsstörungen, Ohrgeräusche, Tinnitus, Sehstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit mit und ohne Fieber, Neurodermitis-Formen, chronische Müdigkeit und auch Autoimmunerkrankungen begünstigen. Allerdings muß man sehr eindringlich davor warnen, derartig breit angelegte Symptome mit Halbwissen und Hörensagen zurückzudeuten. Das führt meist nur zu weitere Verunsicherung und hilft niemandem. Chronische Krankheitsverläufe sind anfangs langsam und unspektakulär. Eine frühzeitige seriöse Diagnostik der Beschwerden kann den Patienten vor schwerwiegenderen Folgen bewahren. Viele Metalllegierungen, die im Mundbereich eingesetzt werden, korrodieren chemisch. Teilweise in der Realität kaum darstellbar. Dabei entstehen Metallionen, die allergische Sensibilisierungen auslösen können. Folge können lokale und systemische Entzündungsreaktionen sein. Etwa 30 Prozent der Frauen und fast 15 Prozent der Männer in Deutschland sind allergisch gegen Nickel. 30 Prozent dieser Patienten reagieren zudem allergisch auf Palladium, welches häufig Bestandteil von Dentallegierungen aber auch von Schmuck ist. Allergien auf Quecksilber, Chrom, Kobalt, Zinn, Zink, Nickel, Selen oder Silber sind zwar seltener, werden aber im Allergietest trotzdem mit einer Häufigkeit von etwa 5  Prozent gefunden. Viele Allergien entwickeln sich erst mehrere Wochen nach dem Kontakt (Typ IV-Allergien). Bei einigen Metallen wie z.B. Quecksilber, Kadmium, Chrom oder Silber sind auch dosisabhängig toxische Effekte  und Störungen von Enzymfunktionen möglich. Legierungsbestandteile wie Nickel, Cadmium, Kobalt und Palladium können krebserregend sein. In der BERLIN KLINIK arbeiten wir weitestgehend metallfrei mit Vollkeramik Technologien und versuchen weitestgehend auf Hilfsteile aus hochreinem Titan und Zirkonoxid Keramik auszuweichen um alle möglichen allergischen oder toxischen Potentialen von vorneherein zu vermeiden. Besonderes allergisches Potential bieten aber vor allem Kunststoffe, Plastik und deren Bestandteile. Alle Kunststoffe bestehen aus Polymeren und Monomeren die als solche giftig bis hochgiftig und sogar teilweise cancerogen oder mutagen wirksam sind! Austretende Restmonomere verursachen nicht selten heftige Reaktionen der Haut und der Schleimhäute. Grundsätzlich ist es schlimm genug, das wir nahezu täglich Lebensmittel aus Kunststoffen zu uns nehmen. Kunststoffe und Plastik haben im körper tatsächlich nur in absolut engsten Indikationen Platz. Wo vermeidbar sollten sie definitiv gemieden werden.

 

 

Zahn Wunden füllen oder heilen?

Ein Loch in einem lebenden Zahn ist eine "Wunde". Diese gilt es möglichst verträglich und möglichst dicht und widerstandsfähig zu schließen. Die aktuellen plastischen Füllungsmaterialien sind twar optisch annehmbar und auch relativ stabil aber wenig biokompatibel. Die etwas "verträglicheren" Materialien sind meist nur als Unterfüllung geeignet. Selbstverständlich möchte ein Zahnarzt heilen und nicht nur füllen. Seit einiger Zeit wird zur Heilung dieser Zahnwunden in der BERLIN KLINIK Biodentine™ - die Lebensversicherung für Ihren Zahn - eingesetzt. Wir beobachten gute erfolge und hoffen in der Zukunft Dentinwunden, also Wunden des Zahnes damit erfolgreich und verträglich heilen zu können. Die moderne Zahnheilkunde sieht vor, natürliche Zahnsubstanz zu erhalten, möglichst ein Leben lang. Dabei ist eines der wichtigsten Ziele die Vitalität der Pulpa (Zahnnerv) zu erhalten, die den Zahn von innen heraus versorgt und am Leben hält. Ohne die Vitalität der Pulpa würde auch das Dentin (Zahnbein) nach und nach absterben. So wäre eine Wurzelkanalbehandlung unvermeidlich. Das französische Familienunternehmen Septodont hat sich dieser Herausforderung gestellt und erstmals einen Dentinersatz namens Biodentine™ entwickelt, der nicht nur geschädigtes Dentin ersetzt, sondern auch die Vitalität der Pulpa positiv beeinflusst. Die Einsatzgebiete von Biodentine™ sind umfangreich. Es ermöglicht nämlich den dauerhaften Ersatz geschädigten Dentins sowohl in der Zahnkrone als auch in der Zahnwurzel.   Biodentine™ ist ein in vollem Umfang biokompatibles mineralisches Material, das aufgrund seiner absoluten Reinheit das Risiko von Gewebereaktionen und Allergien im Vergleich zu konventionellen Produkten erheblich reduziert. Das Material zeichnet sich zudem durch hervorragende Versiegelungseigenschaften aus, die das Auftreten von empfindlichen Reaktionen nach der Behandlung verhindern und das Risiko von eindringenden Bakterien minimieren, die eine Karies oder sogar eine Gewebeentzündung verursachen können. Im Bereich der Zahnkrone kann zum Beispiel eine Karies, die sogar bis zur Eröffnung der Pulpa reicht, mit Biodentine™ versiegelt werden. Biodentine™ regt die Pulpa zur Dentinneubildung an, sodass der Defekt wieder verschlossen wird. Biodentine™ entspricht  in seinen mechanischen Eigenschaften dem natürlichen Dentin.  Da der Zahnschmelz jedoch härter ist, muss nach spätestens sechs Monaten eine abschließende endgültige Versorgung im Zahnschmelzbereich erfolgen. Für eine langlebige Versorgung wird Biodentine™ soweit reduziert wie es für die endgültige Versorgung erforderlich ist. Diese kann durch das Legen einer Fülllung oder auch durch das Einsetzen eines Inlays oder einer Teilkrone erfolgen. Auch im Zahnwurzelbereich kommt Biodentine™ zum Einsatz. Denn auch hier gilt es die Pulpa zu schützen und eine Entfernung des Zahnnervs durch eine Wurzelkanalbehandlung zu verhindern.

 

 

Anwendungsgebiete von Biodentine in der BERLIN KLINIK

Im Bereich von Wunden der Zahnkrone kann mit Biodentine durchgeführt werden: Provisorische Versorgung des Zahnschmelzes, dauerhafte Versorgung des Dentins (Unterfüllung), tiefe bzw. große kariöse Läsionen, Zahnhalsfüllungen, direkte und indirekte Überkappung (Bei Nerv-Wunde!) der Pulpa oder Pulpotomie. Bei Wunden der der Zahnwurzel gibt es folgende Einsatzgebiete: Wurzelkanalperforationen im Rahmen von wurzelkanalbehandlungen, die seltenen Perforationen der Furkation, Therapie der internen und externen Resorptionen, Apexifikation bis hin zur retrograden Wurzelkanalfüllungen bei operativen Wurzelspitzenresektionen. 

 

 

Krankenhausinfektionen Nosokomiale Infektionen
Eine Krankenhausinfektion, was ist das? 

Unter dem Begriff Dazu der Auszug aus der interessanten wissenschaftlichen Arbeit der Kolleginnen Geffers und Gastmeier: Nosokomiale Infektionen und multiresistente Erreger in Deutschland. Epidemiologische Daten aus dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System aus der Originalarbeit von C. Geffers und P. Gastmeier, gesehen im KMF Koch Metschnikow Forum Telegramm Ausgabe 02.

 

Nosokomiale Infektionen KISS

Krankenhausinfektionen gehören zu den häufigsten Komplikationen eines Krankenhausaufenthaltes und erhöhen Morbidität und Mortalität. Sie verlängern den Krankenhausaufenthalt, erfordern mehr Diagnostik- und Behandlungsaufwand und sind mit Mehrkosten verbunden. Das Auftreten von multiresistenten Erregern kann die Behandlung zusätzlich verkomplizieren. Zur Verbesserung der Patientensicherheit und Optimierung des Einsatzes zunehmend limitierter finanzieller Mittel, sollte der Prävention nosokomialer Infektionen sowie der Eindämmung multiresistenter Erreger einebesondere Bedeutung zukommen. National und international konnte man zeigen, dass die Aufzeichnung von nosokomialen Infektionen und deren Bewertung mit nachfolgender Anpassung von Infektionskontrollmaßnahmen (Surveillance) geeignet sind, nosokomiale Infektionen zu vermeiden. Im Infektionsschutzgesetz § 23 ist daher die Durchführung einer Surveillance gesetzlich verankert. Um die Effektivität der Surveillance zu verbessern, ist die Verfügbarkeit von Vergleichsdaten anderer Einrichtungen essenziell. Um für Deutschland die Bereitstellung solcher Referenzdaten sicherstellen zu können, wurde im Jahr 1996 mit dem Aufbau eines nationalen Surveillance-Systems, dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) für die wichtigsten nosokomialen Infektionen begonnen. KISS ist ein Projekt des Nationalen Referenzzentrums für die Surveillance nosokomialer Infektionen (NRZ) und hat sich zu einem nationalen Netzwerk mit mehr als 800 freiwillig teilnehmenden Krankenhäusern entwickelt. KISS ist modulartig aufgebaut und stellt Surveillance-Methoden und Referenzdaten zu unterschiedlichen infektionsrelevanten Endpunkten zur Verfügung. Unter Surveillance stehen nosokomiale Infektionen, die Häufigkeit von Patienten mit epidemiologisch relevanten Erregern (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus [MRSA], Vancomycinresistente Enterokokken [VRE], Extended-Spectrum Beta-Lactamase bildende Escherichia coli und Klebsiella pneumoniae [ESBL]), die Clostridium difficile assoziierte Diarrhö (CDAD) und weitere Indikatoren des Hygienemanagement wie Antibiotika und Händedesinfektionsmittelverbräuche. Die für das Datenmanagement notwendige Software wird kostenlos zur Verfügung gestellt. KISS nutzt im Wesentlichen Daten, die im Rahmen der routinemäßigen Versorgung von Patienten erhoben werden, um daraus einen Erkenntnisgewinn zur Optimierung des Infektionspräventionsmanagements zu erzielen. Die Daten liefern aber auch wichtige Hinweise zur Epidemiologie nosokomialer Infektionen und relevanter Erreger in Deutschland. Im Folgenden werden epidemiologische Daten aus dem KISS zu nosokomialen Infektionen und deren Erregern und das Auftreten von Patienten mit multiresistenten Erregern (MRE) auf Intensivstationen sowie Daten zur Häufigkeit von Patienten mit MRSA und CDAD in Krankenhäusern vorgestellt. 

 

Zusammenfassung Krankenhausinfektionen KISS

Hintergrund: Mehr als 800 Krankenhäuser und 586 Intensivstationen in Deutschland beteiligen sich am Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS). Sie liefern Daten zur Häufigkeit von nosokomialen Infektionen und deren Erregern sowie zum Auftreten von Erregern mit besonderer epidemiologischer Relevanz.

 

Methode Nosokomiale Infektionen:

Es werden auf Intensivstationen erworbene Infektionen der unteren Atemwege, primäre Sepsisfälle und Harnweginfektionen und deren zeitliche Assoziation zur Anwendung bestimmter medizinischer Verfahren (sogenannte Devices = invasive Beatmung, zentrale Gefäßkatheter [ZVK], Harnwegkatheter [HWK]) erfasst. Die Häufigkeit wird als Device-assoziierte Infektionen/1000 Device-Tage – stratifiziert nach Art der Intensivstation – angegeben. Zusätzlich wird auf Intensivstationen das Auftreten einer Besiedlung/Infektion mit ausgewählten multiresistenten Erregern (MRE) erfasst. Krankenhausweit werden Patienten mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) und Clostridium difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) registriert.

 

Ergebnisse Nosokomiale Infektionen:

Je nach Intensivstationsart und Infektion entwickeln sich zwischen 0,9 und 9,6 Device-assoziierte Infektionen pro 1000 Device-Tage. Daraus berechnen sich circa 57 900 nosokomiale Infektionen auf Intensivstationen jährlich. Unter Intensivpatienten mit multiresistenten Erregern ist der MRSA der häufigste Erreger. Während die Häufigkeit von Patienten mit MRSA über die letzten Jahre stabil geblieben ist, steigt die Häufigkeit anderer MRE bei Intensivpatientenan. Krankenhausweit ist die Gefahr für den Neuerwerb von CDAD etwa doppelt so hoch wie für MRSA.

 

Schlussfolgerung Nosokomiale Infektionen:

Die Entwicklung von Infektionen während des Intensivstationsaufenthaltes ist ein häufiges Ereignis. Obwohl Patienten mit MRE immer noch einen kleinen Anteil der Intensivpatienten ausmachen, steigt deren Zahl an. Zukünftige Präventionsstrategien sollten diesen Entwicklungen Rechnung tragen. Zitierweise: Geffers C, Gastmeier P: Nosocomial infections and multidrug-resistant organisms in Germany—epidemiological data from KISS (The Hospital Infection Surveillance System). Dtsch Arztebl Int 2011; 108(6): 87–93. DOI: 10.3238/aerztebl.2011.0087

 

  

Mundgeruch Halitosis schlechter Atem
Halitosis, Mundgeruch ist ein weit verbreitetes Problem, das für  Betroffene sehr unangenehm ist. Synonyme für Mundgeruch sind foetor ex ore oder Halitosis. Mundgeruch und schlechter Atem kann verschiedene Ursachen haben. Mangelnde Mundhygiene und therapiebedürftiger Zahnstatus, Karies, Parodontitis, minderwertige Kronen und schlechter Zahnersatz gehören zu den Hauptursachen.  Die BERLIN KLINIK Parodontologie und die BERLIN KLINIK Prophylaxe haben sich auf die Behandlung von Mundgeruch aller Kausalitäten spezialisiert. Für einen entzündungsfreien gesunden Mund und frischen Atem.


Halitosis Berlin

Viele Fälle von unangenehmem Mundgeruch, Halitosis  oder Umgangssprachlich Mundgulli, sind auf unphysiologische Vorgänge im Mundbereich  zurückzuführen. Parodontitis-Bakterien spielen dabei eine wesentliche Rolle. Sie verstoffwechseln organische Substanzen aus dem Speichel, Plaque und Essensreste und bilden dadurch übel riechende Gase wie Schwefelwasserstoff. Die Bakterien befinden sich häufig an schwer zugänglichen Stellen im Mundraum in Zahnzwischenräumen, in Randspalten von Zahnersatz zwischen überhängenden oder undichten Füllung und insuffizienten Kronen. Besonders  in Zahnfleischtaschen und besonders dramatisch in Knochentaschen die bei Gingivitis und Parodontitis entstehen. Mundgeruch bildet sich auch durch bakterielle Beläge auf dem Zungenrücken.

Ursachen Mundgeruch

Bei diesen häufigen Formen von Mundgeruch, Halitosis  wirken sich mehrere Faktoren negativ aus: zunächst schlechte Mundhygiene, Rauchen, ein trockener Mund, Schnupfen oder Stressbelastung. Wesentliche Faktoren für schlechten Mundgeruch sind minderwertige Füllungen und minderwertiger Zahnersatz der keine optimale hygienefähige Situation ermöglicht. Füllungen und Kronen müssen randdicht, anatomisch funktionell und hygienefähig gestaltet sein. Ohne Kanten und Überhänge. Auch diverse Entzündungen oder Fisteln im Mundbereich können schlechten Atem und Mundgeruch verursachen.

Ursachen Halitosis

HNO Erkrankungen in der Hals-Nasen-Ohren-Gegend verursachen  Mundgeruch. Häufige Ursachen sind eitrige Mandel- und Nasennebenhöhlenentzündungen. Auch bestimmte Medikamente können Mundgeruch verursachen. Gelegentlich sind die Gründe für Mundgeruch schwerwiegender und es liegen Allgemeinerkrankungen vor, die Mundgeruch verursachen. Möglicherweise Diabetes mellitus, Diabetisches Koma, Chronisches Nierenversagen, Leberzirrhose und Divertikel, Aussackungen der Speiseröhre, in der sich Essensreste ansammeln und unter Gasbildung verfaulen. Mundgeruch wird übrigens nur sehr selten von Magenproblemen verursacht.

Therapie Mundgeruch

Erfolgreiche und sichere Mundgeruch Therapie in der BERLIN KLINIK Zahnklinik Mitte. Die Behandlung von schlechtem Atem und Mundgeruch hängt von der Ursache ab. Basis der Therapie ist das erlernen und regelmäßige durchführen effizienter Mundhygiene. Regelmäßige individuelle Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung inklusive Zungensäuberung. Auch unter dem Zahnfleischsaum.  Wenn bereits Gingivitis oder eine Parodontitis vorliegt, muß diese diagnostiziert, klassifiziert und ärztlich behandelt werden. BERLIN KLINIK Parodontologie  therapiert  Zahnfleischerkrankungen effektiv und die BERLIN KLINIK Prophylaxe begleitet und sichert den Erhaltungszustand für langanhaltenden Erfolg und Mundgesundheit. Bei erfolgreicher Behandlung, wird der Mundgeruch sicher bekämpft.

 

Arbeitskreis Mundgeruch

Selbst die DGZMK hat sich der Mundgeruch Therapie und damit dem schlechten Atem angenommen. Eine Fachgruppe der DGZMK deren Mitglied der Chefarzt der Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Dr. Dr. Schermer ist, beschäftigt sich intensiv mit dem Thema. Es wurde auf dem diesjährigen Deutschen Zahnärztetag in München der neue Arbeitskreis Halitosis gegründet. Ein Interdisziplinärer Arbeitskreise, der sich des Themenkreises: Halitosis, Mundgeruch, schlechter Atem annimmt. Auf Grund epidemiologischer Erhebungen kann man davon ausgehen, dass etwa 5%der Bevölkerung dauerhaft unter Mundgeruch leidet und dass etwa ein Drittel Mundgeruch als Problem empfindet. Da sich die Quelle des unangenehmen Geruchs in etwa 90% der  Fälle im Bereich der Mundhöhle finden lässt, liegt es auf der Hand, dass die Zahnmedizin in diesem Problemfeld eine Vorreiterrolle einnehmen muß. Die Realität im deutschsprachigen Raum stellt sich jedoch so dar, dass in der Ausbildung der Mediziner und Zahnmediziner dieses Gebiet wenn überhaupt nur gestreift wird, Patienten nur schwer kompetente Ansprechpartner finden und der niedergelassene Zahnarzt verunsichert darüber ist, ob und wie er das Problem anpacken soll. Ein Ziel des Arbeitskreises Halitosis wird es daher sein, die Ausbildungs- und Informationssituation auf dem Gebiet der Halitosis zu verbessern und für eine flächendeckende Bereitstellung von Anlaufstellen für Betroffene zu sorgen. Um diese Ziele zu erreichen, um auf dem Gebiet der Aufspürung extraoraler und intraoraler Ursachen, der Messung von Mundgeruch, psychologischer Komponenten und der Entwicklung befriedigender Therapiekonzepte voran zu kommen, bedarf es einer interdisziplinären und länderübergreifenden Zusammenarbeit. Dieser Notwendigkeit soll in dem neuen Arbeitskreis Halitosis Rechnung getragen werden, indem sich die Mitglieder aus verschiedenen Fachdisziplinen des gesamten Deutschen Sprachraums rekrutieren.

 

Thema Halitosis Mundgeruch

Es wird festgestellt das eine leider sowohl bei Ärzten als auch bei Patienten weit verbreitete Ansicht ist, dass Mundgeruch eine Pathologie des Magen-Darmtraktes zu Grunde liegt. Dies hat zur Folge, dass Menschen mit Mundgeruch zunächst eine Gastroskopie über sich ergehen lassen, anstatt einen Zahnarzt aufzusuchen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass in 85-90% aller Fälle von Mundgeruch eine bakterielle Zersetzung organischen Materials in der Mundhöhle die Ursache für Halitosis und somit die Mundhöhle der mit Abstand häufigste Entstehungsort für Mundgeruch ist. Die geruchsintensiven flüchtigen Verbindungen entstehen intraoral durch den Metabolismus gramnegativer anaerober Mikroorganismen. 60-80% der Mundbakterien des Menschen befinden sich auf der Zungenoberfläche, die als einziges intraorales Epithel eine Oberfläche mit einer Makro- und einer Mikrorauigkeit aufweist, was speziell für Anaerobier unzählige sauerstoffgeschützte Nischen bietet. Daher ist der Zungenrücken in Kombination mit Zungenbelag eine der häufigsten Ursache für Halitosis. Der Zusammenhang zwischen Zungenbelag und Halitosis konnte in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen werden. Weitere intraorale Ursachen in abnehmender Häufigkeit sind Parodontitis ab einer Sondierungstiefe von 4 mm und in Abhängigkeit von der Zahl betroffener Zähne. Karies und oder mangelhafte Mundhygiene. Lokale Infektionen wie Candidiasis, Perikoronitis, Gingivitis oder auch Periimplantitis sowie ungepflegter oder nicht hygienefähiger Zahnersatz oder ungepflegter oder nicht hygienefähiger herausnehmbarer  Zahnersatz. Die intraorale Entstehung von Halitosis wird von einigen Co-Faktoren wesentlich mitbestimmt. Der wichtigste Ko-Faktor ist eine reduzierte Speichelfließrate, die in professionellen Sprechstunden gemessen und als solche erkannt werden muss. Weitere bekannte Co-Faktoren sind Stress, Rauchen, hoher Kaffeekonsum, Mundatmung, einseitige Ernährung wie auch spezielle Diäten, offene Approximalkontakte, Zungenpiercings, Alkohol und einiges mehr. (Quelle: AK Halitosis der DGZMK)

 

 

Therapie Periimplantitis Implantate Berlin

Implantat-Patienten der BERLIN KLINIK Zahnklinik interessiert im Rahmen der Implantat-Sprechstunde der Zahnklinik häufig, ob Implantate auch Zahnfleischentzündung und Knochenrückgang bekommen können. Ob Implantate auch locker werden können und schließlich ausfallen wie eigene Zähne?

 

 

Periimplantitis Berlin

Prinzipiell ja! Zahnfleischentzündung-Gingivitis und die darauf folgende Entzündung des knöchernen und bindegewebigen Zahnhalteapparates-Parodontitis kann durch den darauf folgenden Knochenabbau Zähne lockern bis diese ausfallen. Bei Implantaten nennt sich dieser Vorgang: Periimplantitis. Also Entzündung und Rückgang des Knochens der das Implantat umgibt. Auf der ganzen Welt und auch in der BERLIN KLINIK Zahnklinik wird daran geforscht und gearbeitet Periimplantitis zunächst zu vermeiden! Einen Teil dazu beitragen kann die Qualität des Materials und die Kunst des Implantologen. Einen weitern sehr wesentlichen Teil der Verantwortung trägt der Patient selbst im Rahmen der Pflege der Implantate und der regelmäßigen Inanspruchnahme professioneller Zahnreinigung. Im eingetretenen Fall  muß die Periimplantitis wirkungsvoll bekämpft werden. Aktuell arbeiten wir in der BERLIN KLINIK Implantat Prophylaxe mit engmaschiger speziell auf Implantate ausgerichteter professioneller Implantat-Reinigung und Pflege. Auf Wunsch auch mit mit Recall System. Diese wird von  speziell für die Implantat-Prophylaxe ausgebildeten Prophylaxe-Assistentinnen durchgeführt. Beginnende und bereits bestehende Periimplantitis bekämpfen wir in der Zahnklinik mit labortechnisch abgestimmten Medikamenten, Ozon und dem Dentallaser. Laser ist eines der wirkungsvollsten Instrumente in der Therapie der Periimplantitis.

 

Periimplantitis Therapie

Jetzt haben Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich - Schweiz) eine interessante neue Therapiemöglichkeit unter Einsatz von Strom beschrieben. Die Titanschraube eines Zahnimplantats unter Strom setzen? Was eher nach einer Foltermethode tönt, ist völlig ungefährlich und medizinisch durchaus sinnvoll, denn die richtige Dosis Strom lässt Bakterien absterben. Allerdings ist alles eine Frage des Maßes: Die wenigen Milliampere, die dafür ausreichen, werden vom Patienten kaum wahrgenommen oder äussern sich höchstens durch ein leichtes Muskelzucken. Das zeigen die Experimente, die Dirk Mohn im Rahmen seiner Doktorarbeit bei ETH-Professor Wendelin Stark vom Institut für Chemie- und Bioingenieurwissenschaften in Zusammenarbeit mit Thomas Imfeld, Professor am Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich, durchgeführt hat.

 

Periimplantitis Häufigkeit

Zehn Prozent der Implantate machen Probleme. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der eingesetzten Zahnimplantate in Europa und den USA verdoppelt. In den industrialisierten Ländern wurden im Jahr 2009 schätzungsweise fünf Millionen Zahnimplantate eingesetzt, davon etwa eine Million in Deutschland und 100.000 in der Schweiz, sagt Thomas Imfeld. Bei circa zehn Prozent der Implantate treten Probleme auf, meist im ersten Jahr nach dem Eingriff. Das Implantat verheilt erst gar nicht mit dem Knochen oder das Gewebe rund um ein Implantat kann sich infizieren. Eine Infektion kann schliesslich bis zum Knochenschwund führen und dazu, dass das Implantat wieder entfernt werden muss. Die Behandlung solcher Entzündungen erfolgt heute mechanisch oder mit lokal angewendeten Antibiotika – dies bedeutet in vielen Fällen eine Belastung für die Patienten und Patientinnen. Ziel der Zürcher Forscher war es deshalb, ein nicht-invasives Verfahren zu entwickeln, um diese Entzündungen effizient und schonend zu behandeln. Die Idee stammt aus der Wasserreinigung, wo durch die klassische Elektrolyse keimfreies Wasser produziert wird, sagt Dirk Mohn. Um die Situation im Kiefer zu simulieren, nutzen die Wissenschaftler ein mit physiologischer Kochsalzlösung hergestelltes Gelatinepräparat. In dieses platzierten sie original Titan-Implantate, die sie zuvor mit einem Bakterienfilm aus E.coli-Bakterien beschichteten. Die Bakterien waren nach 15 Minuten beseitigt!


Periimplantitis Heilung

Im Experiment dient für den Stromfluss je ein Implantat als Kathode (Minuspol) und eines als Anode (Pluspol). Die Implantate werden 15 Minuten lang einer Stromstärke zwischen 0 und 10 Milliampere ausgesetzt. Die durch das erzeugte Spannungsfeld verursachte Elektrolyse führte dazu, dass Wassermoleküle an der Kathode in Hydroxid-Ionen zerlegt werden und somit der pH-Wert steigt. Farbindikatoren in der Gelatine zeigen das alkalische Milieu durch einen Farbumschlag an. An der Anode hingegen sinkt der pH-Wert, es bildet sich ein saures Milieu. Aus der Kochsalzlösung entstehen stark oxidative – in dieser Konzentration aber ungefährliche – Substanzen wie Chlor. Diese Substanzen haben eine viel höher desinfizierende Wirkung als das rein alkalische Milieu an der Kathode. Die Versuchsreihen mit unterschiedlichen Stromstärken zeigen, dass bei den Implantaten, bei denen ein saures Milieu erzeugt wurde, nach einer fünfzehnminütigen Behandlung 99 Prozent der Bakterien abgetötet werden. In Zukunft würde deshalb das Implantat von Patienten die Funktion der Anode übernehmen. Ein Clip an der Lippe könnte als Kathode verwendet werden, sagt Mohn. Momentan sind die Wissenschaftler dabei, ein entsprechendes Gerät zu entwickeln. Parallel dazu erweitern die Wissenschaftler ihre In-vitro-Versuche mit einer breiteren Bakterienpopulation, die der Bakterienvielfalt im Mund entspricht. Originalarbeit: Mohn D, Zehnder M, Stark WJ, Imfeld T (2011): Electrochemical Disinfection of Dental Implants – a Proof of Concept. PLoS ONE 6(1): e16157. doi:10.1371/journal.pone.0016157

 

 

 

Die BERLIN KLINIK IMPLANTOLOGIE beobachtet für Sie den internationalen wissenschaftlichen Fortschritt und wird sobald möglich, sicher und wissenschaftlich erprobt, immer die neuesten Therapien und Techniken für Sie anbieten.

 

 

 

Rechtsmedizin und Gutachterwesen Berlin

Gutachten-Gutachter-Sachverständiger Berlin/Deutschland: Sobald eine Person, eine Institution, eine Behörde oder eine staatliche Stelle nicht genügend Sachkenntnisse besitze, um eine konkrete Fragestellung selber zu entscheiden, wird ein Gutachten angefordert. In der Zahnmedizin sind das gesetzliche und private Krankenkassen, Versicherungsträger, Gesundheitsämter, Patienten, Staatsanwaltschaften und Gerichte. Dieses Gutachten darf nach der Berufsordnung von jedem Zahnarzt angefertigt werden. Der Zahnarzt wird dann zum Sachverständigen. Nach Euroexpert handelt es sich bei einem Sachverständigen „ um eine unabhängige integre Person, die auf einem oder mehreren bestimmten Gebieten über besondere Sachkunde sowie Erfahrung verfügt. Der Sachverständige trifft aufgrund eines Auftrages allgemeingültige Aussagen über einen ihm vorgelegten oder von ihm festgehaltenen Sachverhalt. Er besitzt ebenfalls die Fähigkeit, die Beurteilung dieses Sachverhaltes in Wort und Schrift nachvollziehbar darzustellen." Dies ist der Maßstab.

 

 

In der Zahnmedizin werden die meisten Gutachten im Rahmen der Behandlung von gesetzlich versicherten Patienten erstellt. Die Benennung dieser Gutachter ist vertraglich geregelt und erfolgt im Benehmen mit den gesetzlichen Krankenkassen. Für Patienten und für Gericht darf jeder Zahnarzt Gutachten erstellen. Es bedarf hierfür keiner zusätzlichen nachgewiesenen Qualifikation. Einen vereidigten Sachverständigen gibt es nicht.

 

 

Da aus einem falschen oder schlechten Gutachten eine Haftung entstehen kann, sollte man nur solche Gutachten erstellen, bei denen man die erforderliche Kenntnis besitzt. Am häufigsten werden dabei vermutete Behandlungsfehler begutachtet. Dieses kann vorgerichtlich von Patienten, Versicherungen, Berufsgenossenschaften oder vom Gericht selber beantragt werden. Die für ein Gerichtsverfahren wichtigen Fachbegriffe wie "Regel der zahnärztlichen Kunst", "grober Behandlungsfehler" werden erklärt und ihre Bedeutung für ein Verfahren dargelegt. ( Autor: Dr. Karl-Rudolf Stratmann, Sürther Hauptstr. 194, 50999 Köln)

 

 

Fehlende Zähne sind keine fehlende Information: Zur forensischen Altersschätzung anhand der dritten Molaren

Zur forensischen Beurteilung des Überschreitens der strafrechtlich relevanten Altersgrenzen von 14, 18 und 21 Jahren werden regelmäßig die Mineralisationsstadien der Weisheitszähne mit herangezogen. Fehlt ein Teil der dritten Molaren, so würde man üblicherweise die Diagnostik anhand der vorhandenen Zähne durchführen und deren Entwicklungsstadien mit den Referenzdaten vergleichen. Dieser Beitrag untersucht,

ob dieses Vorgehen zu korrekten oder verzerrten Altersschätzungen führt.  Mit anderen Worten: ob die Nichtanlage eines Teils der Weisheitszähne unabhängig von der Entwicklung der vorhandenen ist oder auf deren beschleunigte oder verzögerte Mineralisation hinweist. Für die Untersuchung herangezogen wurden die Mineralisationsstadien der unteren dritten Molaren von 2.409 männlichen und weiblichen Personen im Alter von 8 bis 25 Jahren. Die Beurteilung der Demirjian-Stadien erfolgte anhand von Panoramaschichtaufnahmen. Es wurden nur Probanden berücksichtigt, die entweder nur einen der Zähne 38 oder 48 mit erkennbarer Mineralisation besaßen oder bei denen beide Zähne vorhanden und im gleichen Demirjian-Stadium waren. Es zeigte sich, dass bei Personen des gleichen Alters die Aplasie von 38 oder 48 mit einer signifikant verzögerten Entwicklung des vorhandenen unteren dritten Molars assoziiert war. Vice versa waren bei gleichen Demirjian-Stadien diejenigen Personen signifikant älter, denen einer der unteren Weisheitszähne fehlte. Je nach Mineralisationsstadium betrug dieser Altersunterschied zwischen fünf und 33 Monaten. Der gefundene Zusammenhang war nicht abhängig vom Geschlecht oder von der Seite des fehlenden Molars. In einem Bayesschen Rechenansatz wurden die Wahrscheinlichkeiten für das Überschreiten der einzelnen Altersgrenzen für jedes Demirjian-Stadium ermittelt. Danach war bei der Diagnose der Vollendung des 14. Lebensjahres die Irrtumswahrscheinlichkeit um den Faktor 7, für die Vollendung des 18. Lebensjahres um den Faktor 3 niedriger, wenn einer der unteren Molaren fehlte.

 

Fazit: Fehlt einer der unteren Molaren, so liefert die Altersschätzung anhand des vorhandenen tendenziell eine Unterschätzung, und eine positive Diagnose für das Erreichen einer Altersgrenze besitzt eine größere Sicherheit. Das Vorgehen, bei einem fehlenden unteren Molar den vorhandenen zur Altersdiagnostik heranzuziehen und dabei mit Referenzdaten zu vergleichen, die nicht nach der Zahl vorhandener Zähne differenzieren, führt bei der Beurteilung eines Beschuldigten im Strafverfahren daher eher zu einem Ergebnis zu dessen Gunsten. ( Autorin: Dr. Bianca Gelbrich, Zahnärztin/Studienkoordinatorin, Universitätsklinikum Leipzig , Department für Kopf- und Zahnmedizin, Friedrich-Louis- Hesse-Zentrum für ZMK und Orale Medizin Poliklinik für Kieferorthopädie, Nürnberger Straße 57, 04103 Leipzig )

 

Aktuell: Bisphosphonate und Implantate Berlin

Die Bisphosphonate sorgen in letzter Zeit für Aufregung, da es unterschiedliche Untersuchungen und Berichte gab, nach denen diese zu Verlusten von Implantaten oder zu Schwächung von Implantaten durch Osteonekrose geführt haben. Bisphosphonate=Diphosphonate werden zur Behandlung von Osteoporose und Krebserkrankungen eingesetzt. Bisphosphonate werden unterdosiert auch als Hilfsmittel in der Szintigraphie eingesetzt. Diese Medikamente können durch Verlangsamung des Knochen-Stoffwechsel die Implantat-Einheilung behindern.

 

Bisphosphonat Medikation

Es gibt nun Anhalte und Studien, die von einer Problematik berichten, andere wiederum sagen aus, das Bisphosphonate nicht zu einer signifikanten Beeinträchtigung des Implantationserfolgs führen. Die Implantatchirurgie bei Patienten, die Bisphosphonate erhalten, führten demnach nicht zwangsläufig zu einer Verlustsituation. In der BERLIN KLINIK Zahnklinik werden Patienten grundsätzlich vor dem ersten Termin und in vorgegebenen Abständen erneut zu Medikamenten befragt und gegebenenfalls bisphosphonat-assoziierte Osteonekrose des Kiefers abgeklärt. Es existiert aber ausreichend Nachweis dafür, dass es sich empfiehlt alle Patienten, die sich einer Implantation unterziehen, nach einer Bisphosphonattherapie, einschließlich der eingenommenen Medikamente, der Dosis und der Länge der Behandlung und Therapien zu befragen. Bei Bishphonatbehandlung über 3 Jahre und mit begleitender Behandlung mit dem Glucocorticoid Prednison werden die Kriterien etwas spezifischer und enger formuliert und gegebenenfalls weitere Voruntersuchungen durchgeführt. Bei Glucocorticoiden kann genau diese entzündungshemmende und Immunabwehr-unterdrückende Wirkung für Implantate und Knochenaufbau ungünstige Rahmenbedingungen schaffen.

 

Bisphosphonat Therapie

Bisphosphonate werden seit über 20 Jahren erfolgreich bei Knochentumoren, Kalziumüberschusssyndrom, Morbus Paget, aber auch bei Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselstörungen eingesetzt. Inzwischen lässt eine Vielzahl von Studien darauf schließen, dass hohe Dosen von Bisphosphonaten bei der Behandlung von Tumoren und Osteoporose zu Osteonekrose (Absterben von Knochenzellen) führen können. Der dadurch verlangsamte Knochenstoffwechsel kann auch die Einheilung von Implantaten behindern. Diese Position des BDIZ EDI wird durch die jüngste wissenschaftliche Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) bestätigt. Solche Patienten bedürfen einer intensivierten Betreuung und Nachsorge.“ (Quelle:BDIZ Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Deutschland 6.2008. Referent des BDIZ ist der Chefarzt der Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Dr. Dr. Stefan Schermer)

 

Bisphosphonate Kontraindikation?

Allerdings wurde von der in Deutschland maßgeblichen DGZMK Deutschen Gesellschaft für Zahn Mund- und Kieferheilkunde weder Bisphosphonat-Therapie noch die Therapie mit Prednison grundsätzlich als Ausschlußkriterium der Implantattherapie definiert. Wobei empfohlen wird bei Hochrisiko-Patienten mit derzeitiger venöser BP-Therapie und bei Z.n. BP-induzierter Kiefernekrose von einer Implantation kritischen Abstand zu nehmen.

 

 

Keramik Implantate oder Titan Implantate?

Zirkonoxidimplantate oder Keramikimplantate in der Berlin Klinik Zahnklinik Mitte?

Prinzipiell ja, denn der Chefarzt der Berlin-Klinik Dr. Dr. Stefan Schermer gehörte vor Jahren zu den ersten Anwendern der damals vom Bodensee kommenden einteiligen Keramikimplantate. Leider waren diese noch nicht ausgereift und die Verluste überdurchschnittlich hoch. Zahn Implantate aus Zirkonoxid, heute sogar zweiteilig erhältlich, werden in letzter Zeit wieder oft von der Industrie beworben. Sind Keramikimplantate  besser als Titanimplantate?

 

Keramikimplantate Berlin

Kurzgefasst sind Keramikimplantate noch nicht so sicher und vielseitig einsetzbar wie Titanimplantate. Der eindeutige Nachteil ist die noch nicht so optimal aufgerauhte Oberfläche wie dies heute bei hochwertigen Titanimplantaten der Fall ist. Diese mit dem Auge nicht erkennbare Mikro-Oberfläche ist für die Osseointegration, das „Festwachsen“ oder „Einheilen“ der Implantate verantwortlich. Die Verlustraten der Keramikimplantate sind für den routinemäßigen Einsatz in der Praxis noch zu hoch.

 

Keramikimplantate Sicherheit

Seit einigen Jahren drängen vermehrt Implantatsysteme aus Zirkonoxid auf den Markt. Von den Herstellern werden vor allem die verbesserte Ästhetik sowie eine bessere Biokompatibilität gegenüber Titan-Implantatsystemen angeführt. Die Literaturrecherche zeigt, dass bisher im Vergleich zu Titan sehr wenig Daten hinsichtlich Zirkonimplantaten publiziert wurden. Vor allem Langzeitdaten, die über einen Zeitraum von 5 Jahren hinausgehen, fehlen nahezu vollständig. Das Verhältnis der Publikationen zu Zirkon im Vergleich zu Titan beträgt ca. 1 : 17. Für den Behandler stellen sich somit sowohl klinisch-praktische als auch juristische Fragen hinsichtlich dieser Implantate.

Keramikimplantate in der Praxis

Prinzipiell ist Keramik als Implantatmaterial nichts Neues in der Implantologie, wenn man an das Tübinger Implantat aus Aluminiumoxidkeramik denkt. Da diese Implantate seinerzeit mit Problemen wie Implantatverlust und einer sehr hohen Frakturrate in der Langzeitbeobachtung behaftet waren, ist der Ruf von „Keramik“ als Implantatmaterial nicht der Beste. Dazu muss gesagt werden, dass Aluminiumoxid ein extrem sprödes Material ist, was zu den o. g. Frakturen führte. Des Weiteren war die Osseointegration aufgrund der geringeren Rautiefe deutlich schlechter als bei den heutigen Zirkonimplantatsystemen. Zirkon steht in der 5. Hauptgruppe des Periodensystems und ist somit ein Metall, während Zirkon(di)oxid eine Metalloxidkeramik ist, welche keinerlei metallische Eigenschaften mehr aufweist. Das Material besitzt eine Polygonstruktur und ist pseudoelastisch, wodurch sehr hohe Festigkeiten erreicht werden. Hinsichtlich der Rauigkeit sind Zirkonimplantate heute noch nicht mit Titanimplantaten vergleichbar. Die weitere Entwicklung in den nächsten Jahren wird zeigen, ob bei Zirkonoxid vergleichbare Werte erreicht werden.

 

Zirkonoxid Implantate vs Titanimplantate

Ein wesentlicher Unterschied von Zirkonimplantaten zu Titanimplantaten ist die Tatsache, dass die Implantate aus einem Stück gefertigt sind, das bedeutet, dass auf Abutments verzichtet wird. Dieses Implantatdesign ist aufgrund der mechanischen Schwierigkeiten, die bei der Verbindung zwischen zwei Zirkonwerkstücken auftreten, derzeit der Standard. Mittlerweile gibt es zwei Hersteller auf dem Markt, die teilbare Zirkonimplantate anbieten, allerdings liegen für diese Systeme noch keinerlei Langzeitergebnisse vor. Die Nachteile der einteiligen Implantate sind Limitationen hinsichtlich der prothetischen Möglichkeiten, da im Vergleich zu Titanimplantaten natürlich nicht mit angewinkelten Abutments gearbeitet werden kann. Die Implantate können zwar bis zu einem gewissen Grad enoral beschliffen werden, allerdings nur in sehr geringen Grenzen. Des Weiteren ist das enorale Beschleifen aufgrund der extremen Härte des Materials nicht gerade einfach. Hinsichtlich der Ästhetik ist zu sagen, dass das Material der derzeit am Markt verfügbaren Zirkonoxidimplantate schneeweiß ist. Liegt ein solcher Implantathals frei, so ist das zwar immer noch besser wie ein freiliegender Titanhals, allerdings wirkt das weiße Implantatmaterial ebenfalls
unnatürlich. 

 

Zirkonoxidimplantate Zukunft

Ob Zirkonoxidimplantate besser sind als Titanimplantate lässt sich mit dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht beantworten. Mit Zirkonoxid steht eine Alternative zu Titan zur Verfügung, wobei sich erst in den nächsten Jahren zeigen wird, ob die Langzeitergebnisse die derzeitigen Daten bestätigen. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend, vor allem in Bezug auf die hervorragende Weichgewebsanlagerung. In den nächsten Jahren sind sowohl hinsichtlich neuer Oberflächen als auch in Bezug auf zweiteilige Implantatsysteme noch einige Innovationen zu erwarten.  Inhalt auszugsweiser aus Artikel /  Beitrag von Prof. Dr. Dr. Siegfried Jank und Dr. Dominik Schröder vom 23.02.2011 aus www.zmk-aktuell.de (Spitta Verlag/Balingen): 

 

 

Mundschleimhautveränderungen-Rauchen-Mundkrebs

Leukoplakie Berlin / Dr. med. Harald Ebhardt, Oralpathologie BERLIN KLINIK

Die Leukoplakie ist ein klinischer Begriff und stellt somit keine Diagnose dar. Die WHO definierte im Jahr 1997 die Leukoplakie als eine vorwiegend weiße Läsion der Mundschleimhaut, die nicht als eine andere definierbare Läsion charakterisiert werden kann. In der 2005 erschienenen WHO-Klassifikation der Tumoren des Kopfes und des Halses (Barnes et al 2005) wurde die Leukoplakie nicht erneut definiert, sodass davon ausgegangen werden kann, dass die o.g. Definition unverändert gilt. Die Leukoplakie wird unter dem Begriff der präkanzerösen Läsionen abgehandelt.

 

orale Präkanzerose

Eine präkanzeröse Läsion ist ein morphologisch alteriertes Gewebe, in dem das Auftreten von Krebs wahrscheinlicher ist als in entsprechend normalem Gewebe. Leukoplakien treten in der männlichen Bevölkerung mit einer Prävalenz von etwa 4%, in der weiblichen Bevölkerung von 1% auf (Reichart 2000). Orale Leukoplakien werden am häufigsten bei Männern mittleren und älteren Lebensalters beobachtet. Die oralen Leukoplakien können isoliert oder multipel auftreten. Prädilektionsstellen sind in absteigender Häufigkeit die Wangenschleimhaut, die Mukosa des Alveolarfortsatzes, der Mundboden, die Zunge (insbesondere der Zungenrand), die Lippen und der Gaumen.

 

Leukoplakie Varianten

Die Leukoplakie tritt klinisch in zwei makroskopisch zu unterscheidenden Varianten auf: die homogene und die inhomogene Form. Übergänge zwischen beiden Varianten werden beobachtet. Die homogene Leukoplakie tritt als homogene weißliche Veränderung der Mundschleimhaut mit flachem Relief in Erscheinung. Die Oberfläche ist glatt oder wellig und weist eine konsistente Textur auf. Diese Form der Leukoplakie ist zumeist asymptomatisch. Die inhomogene Leukoplakie wird als eine vorwiegend weiße oder als weiße und rote Veränderung (Erythroleukoplakie) definiert. Diese kann unregelmäßig flach, nodulär oder exophytisch sein. Diese Formen der Leukoplakie können zu leichten Beschwerden wie Schmerzen oder Brennen der Mundschleimhaut führen. Darüber hinaus ist die proliferative verruköse Leukoplakie beschrieben worden. Sie ist gekennzeichnet durch ausgedehnte und multifokale, zunächst homogene, später verruköse Veränderungen der Mundschleimhaut. Häufig liegen hier keine bekannten Risikofaktoren vor. Bei der proliferativen verrukösen Leukoplakie handelt es sich um eine aggressive Form der oralen Leukoplakie, die in fast allen Fällen maligne transformiert. Diese Entwicklung läuft in vier Stadien ab: Hyperorthokeratose ohne Epitheldysplasie, verruköse Hyperplasie, verruköses Karzinom und schließlich das konventionelle Plattenepithelkarzinom (Bagan et al. 2010). Im Allgemeinen entwickeln sich aus einer inhomogenen Leukoplakie häufiger Karzinome als aus einer homogenen Leukoplakie. Grundsätzlich kann sich das orale Plattenepithelkarzinom jedoch aus jeder Form der Leukoplakie entwickeln. Darüber hinaus ist zu beachten, dass sich ein Teil dieser Karzinome auch ohne erkennbare assoziierte Leukoplakie entwickeln kann. Die meisten oralen Leukoplakien können sich zurückbilden, wenn die ätiologischen Faktoren vermieden werden.

 

Die Leukoplakie der Mundschleimhaut: Diagnostik – Therapie – Prognose

Eine Leukoplakie wird oftmals zufällig im Rahmen zahnärztlicher Routineuntesuchungen festgestellt. Von größter Wichtigkeit ist die Unterscheidung zwischen einer einfachen homogenen und einer inhomogenen Form, da letztere zu den potenziell malignen Erkrankungenzählt. Die histopathologische Untersuchung ist dabei von entscheidender Bedeutung.

 

Ätiologie

Hauptfaktor für die Entstehung der Leukoplakie ist der Tabak. Die schädigenden Stoffe wie Teer, Nikotin und Nitrosamine sind in allen Zigaretten, Zigarren und Pfeifentabak enthalten. Auch der sogenannte smokeless tobacco, der in Form von Schnupftabak angewandt wird, und die Blätter der Betelnuss enthalten kanzerogene Stoffe. Es wird geschätzt, dass das Rauchen das Risiko zur Entwicklung eines oralen Plattenepithelkarzinoms um den Faktor 20 erhöht. Der Mechanismus der Wirkung der kanzerogenen Stoffe aus dem Zigarettenrauch wird in einer Beeinflussung der DNA-Replikation der Stammzellen der Keratinozyten der Mundschleimhaut gesehen (Johnson 2001).

 

Risiko Dysplasie

Das Risiko der malignen Transformation einer plattenepithelialen Dysplasie wird durch die Kombination von Rauchen und übermäßigem chronischen Alkoholkonsum um Faktor 50 erhöht. Auch Mikroorganismen, wie humane Papillomaviren (D’Souza 2007), Herpes-Simplex-Viren und Candida albicans, scheinen die maligne Transformation zumindest mit zu beeinflussen. Differenzialdiagnosen der Leukoplakie Die Leukoplakie ist ein klinischer Begriff, sodass zur Stellung der Diagnose eine Reihe von Differenzialdiagnosen zu bedenken ist. Die Dignität dieser Erkrankungen ist sehr unterschiedlich und erfordert neben einem geschulten Untersucher auch klinische Erfahrung. Die Differenzialdiagnosen der Leukoplakie sind in Tab. 1 zusammengefasst. Die Herausarbeitung einer Arbeitsdiagnose erfordert zunächst das Erheben der Anamnese. Zu erfragen sind Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus und Bluthochdruck, der Raucherstatus, Hauterkrankungen, regelmäßige Medikation und insbesondere in der jüngeren Vergangenheit neu hinzugekommene Medikamente. Der Patient sollte befragt werden, seit wann die Läsion besteht, ob sie schmerzhaft ist oder ob andere Symptome mit dieser Läsion in Zusammenhang gebracht werden.

 

Klinik Leukoplakie

Bei der klinischen Untersuchung sind die Lokalisation der Leukoplakie, ihre Größe und der palpatorische Eindruck zu notieren. Liegt eine homogene oder eine inhomogene Leukoplakie vor? Wichtig sind ebenfalls die Symmetrie der Läsion und der Status der zervikalen Lymphknoten (Driemel et al. 2008, Kunkel et al. 2010). In problematischen Fällen der Leukoplakie sei auf die internetbasierte Hilfe der DGZMK hingewiesen. Hier können per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) digitale intraorale Aufnahmen einer Konsultation zugesandt werden.

Methoden der Zell-/Gewebegewinnung

 

Homogene Leukoplakie

Bei homogenen Leukoplakien ohne Malignitätsverdacht kann als primäre diagnostische Methode die Bürstenbiopsie jeder Zahnarztpraxis empfohlen werden. Diese Methode liefert Aussagen zu einer eventuell bestehenden Entzündung, zu Mikroorganismen, insbesondere Candida zu Verhornungsstörungen und zur Frage einer Epitheldysplasie. Aus der täglichen Praxis erscheint der dringende Hinweis wichtig, dass die anatomische Lokalisation der Läsion dem Oralpathologen unbedingt mitgeteilt werden muss, da beispielsweise eine Parakeratose in der Wangenschleimhaut einen pathologischen Befund begründet, eine Parakeratose der Gingiva jedoch physiologisch ist.

 

Diagnostik Leukoplakie

Um eine sinnvolle zytologische Diagnostik zu ermöglichen, sollte je Bürste nur eine (!) Läsion untersucht werden, bei mehreren Läsionen sind entsprechend mehrere Bürsten zu verwenden. Dies sollte auf dem Einsendeschein auch vermerkt werden. Die Anwendung eines Bürstenabstriches für die gesamte Mundschleimhaut ist in keinem Falle zielführend. Bei inhomogenen Leukoplakien, bei Leukoplakien, in denen zytologisch mittels Bürstenbiopsie eine Epitheldysplasie befundet wurde, eine ausreichende Diagnose nicht zu erzielen war oder die Genese der Leukoplakie auch nach dem Wegfall etwaiger Reize (z.B. Tabak, mechanische Irritationen, Medikamente) unklar bleibt, ist die chirurgische Biopsatgewinnung der Goldstandard. Je nach Größe bzw. Zugänglichkeit der Leukoplakie ist eine Exzisions- oder Inzisionsbiopsie indiziert. In jedem Falle ist bei der Schnittführung darauf zu achten, dass zumindest an einem Resektionsrand makroskopisch gesund erscheinende Schleimhaut mit entnommen wird.

 

Oralpathologie Spezialist

Die mikroskopische Diagnostik sollte von oralpathologisch spezialisierten Pathologen durchgeführt werden. Den Pathologen, der „alles weiß und alles kann“, gibt es im 21. Jahrhundert nicht mehr!

 

 

Abstrich Biopsie BERLIN KLINIK

Sowohl am Zellmaterial der Bürstenbiopsie als auch an dem chirurgisch gewonnenen Biopsatmaterial sind in der spezialisierten pathologischen Praxis bzw. von einem spezialisierten Pathologen, Oralpathologen fundierte Aussagen zu morphologischen Veränderungen, die klinisch als Leukoplakie imponieren, möglich. So werden z.B. Verhornungen in Form von Parakeratosen oder Hyperorthokeratosen unterschieden. Obligat gefordert werden muss eine Aussage zum Vorliegen einer Epitheldysplasie. Falls diese nachweisbar ist, wird zur Graduierung der Dysplasie am histologischen Schnittpräparat die WHO-Klassifikation empfohlen, die gering-, mittel- und hochgradige Epitheldysplasien unterscheidet. Daneben existieren weitere Schemata, wie z.B. die Ljubljana-Klassifikation, die sich jedoch international nicht durchgesetzt haben. In die histologische Beurteilung der Dysplasie fließen eine Reihe von pathologischen Veränderungen ein, die in den Zellkernen erkennbar sind, und Veränderungen der Architektur, die in Form von Störungen der Epithelschichtung nachweisbar sind. Eine geringgradige Epitheldysplasie liegt vor, wenn die zytologischen Veränderungen der Keratinozyten auf das basale Drittel des Plattenepithels begrenzt sind. Die mittelgradige Epitheldysplasie wird diagnostiziert, wenn zytologische und architekturelle Veränderungen bis in das mittlere Drittel des Epithels reichen sich darüber hinaus ausbreitende Veränderungen werden als schwere Epitheldysplasie bezeichnet. Am Zellmaterial der Bürstenbiopsie kann eine Epitheldysplasie zweifelsfrei diagnostiziert, jedoch nicht graduiert werden, da aufgrund der Zellvereinzelung in dieser Methode die Schichtung des Epithels nicht vorhanden ist und somit nicht beurteilt werden kann. Neben den konventionellen Färbungen (Pap, HE, PAS) sind auch weiterführende Methoden anwendbar die die Aussagekraft und die diagnostische Sicherheit der in der Zahnarztpraxis gewonnenen Proben wesentlich erhöhen. Dazu zählen z.B. immunzytologische Untersuchungen zum Nachweis extrazellulärer Matrixmoleküle (z.B. Laminin-5) am Zellmaterial der Bürstenbiopsie (Driemel et al 2007) und der immunhistologische Nachweis von Chemokinrezeptoren (Meng et al2010), die in Zukunft möglicherweise als Biomarker eine Aussage zur Prognose oraler Plattenepithelkarzinome erlauben. Zudem kann bei speziellen Fragestellungen molekularbiologisch der Nachweis und die Typisierung von Humanen Papillomaviren (HPV) erbracht werden. In Fällen histologisch nachgewiesener Epitheldysplasie ist die DNA-Zytometrie indiziert. Bei Nachweis eines aneuploiden Chromosomensatzes in den dysplastischen Zellen ist im Vergleich zu Zellen mit diploidem Chromosomensatz das Risiko zur Entwicklung eines oralen Plattenepithelkarzinoms wesentlich erhöht (persönliche Mitteilung EW Odell, London).

 

Therapie Mundschleimhauterkrankung

Vor der Therapie steht obligat die oralpathologische Diagnostikeines Bürstenbiopsates oder eine Inzisions- bzw. Exzisionsbiopsates des leukoplakisch veränderten Mundschleimhautareals. Die Therapie richtet sich nach der mikroskopischen Diagnose unter Berücksichtigung der klinisch anamnestischen Befunde. Im (häufigsten) Falle einer Raucherkeratose erscheint der dringende Hinweis auf den Verzicht dieser Gewohnheit naheliegend. Die Patienten reagieren zumeist positiv auf die Mitteilung, dass sich die Raucherkeratose, die voll erhaltene Regenerationsfähigkeit der oralen Mukosa vorausgesetzt, nach Beendigung des Rauchens zurückbilden kann. Die Candidiasis, die als Superinfektion einer Leukoplakie auftreten kann, wird mit antimykotischen Medikamenten therapiert. In einigen Fällen kann auf diese Weise eine inhomogene Form in eine homogene überführt werden. Oftmals ist bei „hartnäckigen“ Fällen auch ein Wechsel der antimykotischen Medikation erforderlich. In besonderen Fällen kann die Typisierung der Candidaspezies in Betracht gezogen werden. Häufig wird in der Praxis eine lichenoide Reaktion als Differenzialdiagnose der Leukoplakie vermutet. Hier ist eine ausführliche Medikamentenanamnese erforderlich, insbesondere ist auf Medikamente zu achten, die erst in der jüngeren Vergangenheit neu von dem Patienten eingenommen werden. In Tab. 3 werden Medikamente aufgeführt, die häufig zu lichenoiden Reaktionen führen. Ein Medikamentenwechsel sollte immer mit dem Hausarzt abgesprochen werden. Die Therapie der Epitheldysplasie richtet sich nach dem Grad der Dysplasie. So können Läsionen mit einer geringgradigen Dysplasie unter klinischer Kontrolle verbleiben, dabei sollten die Untersuchungsintervalle sechs Monate nicht überschreiten (van der Waal 2010). Bei Läsionen mit mittel- oder hochgradiger Dysplasie ist die zeitnahe vollständige Exzision unter Mitnahme von randlich gesundem Epithel indiziert. Auch hier sind nachfolgende Kontrolluntersuchungen unerlässlich. In den derzeit vorliegenden klinischen Studien gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die chirurgische Exzision einer oralen Epitheldysplasie die Entwicklung eines oralen Plattenepithelkarzinoms ausschließen kann (Brennan et al. 2007). Prognose der Dysplasie Folgende Faustregel gilt für die Prognose der plattenepithelialen Dysplasie der oralen Mukosa: In etwa 20%der Fälle entwickelt sich ein Plattenepithelkarzinom, etwa 20% der Dysplasien gehen in eine Regression über, in 40% der Fälle zeigt sich keine Veränderung und in 20% muss mit einer Vergrößerung der Läsion gerechnet werden. Ein generell erhöhtes Risiko für eine maligne Transformation liegt in folgenden Fällen vor: weibliche Patienten, zeitlich länger bestehende Leukoplakie, Nichtraucher, Leukoplakie am Zungenrand oder Mundboden, inhomogene Leukoplakien, Superinfektion mit Candida albicans und höhergradige Epitheldysplasie (Ebhardt & Reichart 2009).

 

Fazit Ausblick

Grundsätzlich erscheint ein großer Teil der Leukoplakien vermeidbar, wenn die Aufklärung über die negativen gesundheitlichen Wirkungen des Rauchens weiter vorangetrieben wird. Noch wichtiger für die Diagnostik der Leukoplakie ist die Stimulation der Zahnärzteschaft für die routinierte Untersuchung der gesamten Mundschleimhaut. Dazu beitragen wird auch die Verbreitung der aktuellen S2k- Leitlinie der DGZMK zur Diagnostik und Therapie von Vorläuferläsionen des oralen Plattenepithelkarzinoms, auf deren Publikation ausdrücklich verwiesen wird (Kunkel et al; www.dgzmk.de). Quelle: Dr. Harald Ebhardt / Potsdam

 

 

 

Lexikon: BERLIN-KLINIK Zahn-Mund-Kiefer-Gesicht

Abdeckkappe

Abdeckkappe bezeichnet die geschraubte Implantat Verschlusskappe, die das Innengewinde eines enossalen Implantates während des Einheilungsprozesses vor Beschädigung, Verunreinigung und und Verschmutzungen schützt.
Zahnarzt Ästhetik Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching
Abdruckpfosten

Implantologie. Bei der Abformung, bzw. im Gipsmodell dient der Implantat Abdruckpfosten als Modell des Implantates für die zahntechnische Herstellung der Aufbauten. Der Abdruckpfosten ermöglicht die exakte Übertragung der Implantatposition auf ein entsprechendes Gipsmodell. Das Gipsmodell wird dann genutzt, um die prothetische Suprakonstruktion herzustellen.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Abformmaterial

Plastisches Material zur detailgetreuen Kieferabformung überwiegend Silikone, Polyäthergummi und Alginate.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Abrasion

Übermäßiger Abrieb mit Bildung von Schliff-Facetten an Kauflächen, Füllungsoberflächen bzw. Zwischenräume, Kontaktpunkte der Zähne. Geht oft mit einer Senkung des Bisses bzw. einer Vorwärtswanderung der Zähne einher. Neben einem natürlichen physiologischen  Abarbeiten der Zähne entstehen Abrasionen durch Parafunktionen, Knirschen, Pressen. Die durch die Abrasionen verursachte Senkung des Bisses kann speziell bei sog. Parafunktionen  zu Beschwerden im Kiefergelenk führen und muss spätestens dann zahnärztlich behandelt werden
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Abszess

Ein Abszess entsteht durch das Eindringen von Bakterien meist Staphylokokken und Streptokokken und ist eine abgeschlossene Eiteransammlung. Oberflächlich zu erkennen an der geschwollenen Backe. Im Mundbereich entstehen die Abszesse durch infizierte Zahnfleischtaschen, problematische Zahndurchbrüche oder durch entzündete Zahnwurzeln. Zu Beginn der Entzündung liegt ein aerobes Keimspektrum vor, doch ist der Sauerstoff dann verbraucht, entsteht ein Nährboden für anaerobe Keime, die ohne Sauerstoff leben und sehr agressiv und destruktiv wirken können.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Abutment
Implantologie. Das abutment eines 2 (3) teiligen Implantat wird auf das Implantat aufgeschraubt oder geklebt und ersetzt den beschliffenen "Zahnstumpf" der die Krone trägt. Konfektionierte oder individuell gefräste Verbindungselemente aus Titan, Aluminiumoxidkeramik und Zirkondioxidkeramik. Diese verbinden das Implantat mit der Suprakonstruktion.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Adhäsivtechnik

Konservierende Zahnheilkunde. Säure-Ätz-Technik vor Klebetechnik. Befestigungstechnik bei Füllungen aus Komposit als Zahnersatz durch Klebetechnik. Durch Composite-Zement und Säureätzung am Zahnschmelz kann eine verbesserte Verbundfestigkeit von Inlays und Kronen auf dem präparierten Zahnstumpf erzielt werden. Mit Phosphorsäure wird die betreffende Stelle am Zahn aufgerauht, Bonding und Kleber aufgetragen und mit Komposit versehen. Bei den extrem harten Keramischen Werkstücken der ästhetischen Zahnheilkunde erfolgt die Aufrauhung vor Klebung mit Königswasser, Fluorwasserstoff. Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Adjustieren

Einstellen des richtigen Bisses im Artikulator, sowie das Einschleifen einer Kaufläche bei Gleithindernissen oder das Eingliedern einer Schiene bei Kiefergelenkserkrankungen.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Ästhetik Prophylaxe Veneers Bleaching
Air-Flow-System

Prophylaxe. Auch air polishing, PWS sogenannte Pulverstrahltechnik zur Entfernung von Genuss- und Nahrungsmittelverfärbungen durch Nikotin, Kaffee, Tee, Rotwein auf den sichtbaren Zahnflächen. Benannt nach einem der ersten Anbieter auf dem Dentalmarkt
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Ästhetik Bleaching
Alloplastik

Körperfremd, synthetisch z.B. Metalle, Kunststoffe, Keramik. Alloplastik wird als Begriff auch verwendet um den plastischen Aufbau oder die Rekonstruktion von Knochen mit synthetischem Knochenersatzmaterial zu beschreiben. Alloplastische Knochenrekonstruktion und Alloplastische Defektrekonstruktion. Knochenaufbau mit sicheren synthetischen Knochenersatzmaterialien. Der Chefarzt der BERLIN KLINIK hat zur Alloplastik umfangreich publiziert und vorgetragen. Siehe auch: Vorträge und Publikationen.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Ästhetik Bleaching
Alveolarkamm

Kieferkamm, der oberste Teil des Alveolarfortsatzes der Kiefer . Der Zahntragende Teil, der nach Zahnverlust bis zum Totalverlust einfallen kann. Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Alveole

Zahnfach, im Alveolarfortsatz befindlich Höhlung in der Form eines Negativs der darin elastisch aufgehängten Zahnwurzel. Der Zahn ist im gesunden Zustand nicht fest mit dem Knochen verwachsen sondern an bindegewebigen Fasern in diesem Fach aufgehängt.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Ästhetik Veneers Bleaching
Analgesie

Schmerzlosigkeit; Abschaltung der Schmerzempfindung zum einen durch eine defekte Schmerzleitung oder den künstlich herbeigeführten Fall mit Hilfe einer Narkose. Früher Lachgasanalgesie, heute wird eine Vollnarkose, TIVA oder Lokalanästhesie vorgenommen.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Ästhetik Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching
Analogsedierung

Tätigkeitsgebiet des Anästhesisten. Eine Injektion in den Arm versetzt den Patienten in einen schlafähnlichen Zustand und verändert dessen Schmerzempfinden. Selbstständiges kontinuierliches Atmen und reagieren auf Stimuli und verbale Kommandos des Arztes sind für den Patienten möglich. Analogsedierung verhindert nicht den Schmerz, deshalb bleibt eine örtliche Betäubung nicht aus. Allerdings hat der Patient keine Erinnerung an die Behandlung, ähnlich wie nach einer Hypnose.
Zahnarzt Ästhetik Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching
Anamnese
Vor jeder Behandlung informiert sich der Arzt, in einem persönlichen Gespräch, über die Vorgeschichte der Krankheit/Beschwerde und die individuelle Situation seines Patienten. Zudem gehört zur Anamnese eine gründliche Untersuchung und Erstellung des Zahn-Kiefer-Mund-Status.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Ästhetik Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching
Antagonisten

Körper oder Organe mit entgegengesetzter aber zusammenhängender Wirkungsweise, z.B. Zähne des Ober- und Unterkiefers, die beim Kieferschluss einen bestimmten Zahn im gegenüberliegenden Kiefer berühren. Fehlt der Antagonist kann der Zahn in die Länge wachsen.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Ästhetik Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching
Anästhesie

Schmerzausschaltung eines Zahnes oder des Kiefers, entweder örtlich (Lokalanästhesie) oder allgemein (Vollnarkose). Bei einer Zahnsanierung bietet die Vollnarkoseden Vorteil der schmerzfreien Behandlung, Angstfreiheit für den Patienten und die Zeitersparnis für den behandelnden Arzt. Geräusche, Gerüche oder Vibrationen werden unter Vollnarkose nicht wahrgenommen.
Ästhetik Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching
Aphthen

Die Aphthe  ist ein kleines Geschwür der Mundschleimhaut. Kleine hügelartige Erosionen auf der Mundschleimhaut sind mit weißlichem Fibrinbelag gezeichnet. Eventuell eine Immunreaktion gegen Schleimhautgewebe, die von bestimmten Hormonen gefördert wird. Auch bestimmte Nahrungsmittel oder Infektionen können diese allergieähnliche Reaktion auslösen.
Zahnarzt Berlin Klinik Ästhetik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching
Artikulator

Gerät, das mit eingesetzten Kiefermodellen eines Patienten außerhalb des Mundes fast eine Nachahmung der natürlichen Kaubewegungen zulässt. Mechanisches Koordinatensystem, vor allem beim Anfertigen von Zahnersatz im zahntechnischem Labor ,Dentallabor gebräuchlich.
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Atrophie

Rückbildung oder Verkümmerung eines Organs; dieses Phänomen kann sowohl eine Verringerung der Zellgröße als auch der Zellzahl als Ursache haben. In zunehmendem Alter ist es normal, dass Organe sich bis zu einem bestimmten Grad zurückbilden, physiologische Atrophie. Ansonsten sind Organschrumpfungen Folge einer Krankheit oder eine Anpassung an wechselnde Belastungen
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Attachment

Bedeutet Anheftung; bezeichnet in der Prothetik Verbindungselemente zwischen festem und herausnehmbarem Zahnersatz z.B. Geschiebe, Gelenke etc.. In der Kfo sind Attachments alle Hilfsmittel, wie Brackets, Gummiringe usw.; auch in der Parodontologie gebräuchlich, hier bezeichnet es die Verbindung zwischen Zahn und Alveolarknochen durch die Wurzelhaut.
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Augmentation

Augmentationsplastik, Knochenaufbau, plastisch-operative Vergrößerung eines Körperorgans, z.B. des Kieferknochens, in der ZHK gebräuchlich für die Schaffung neuer oder die Wiederherstellung verloren gegangener Knochensubstanz. Einsatz im Rahmen von prothetischen oder implantologischen Maßnahmen.
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Barodontologie

Beschreibt Schmerzsymptome, die von pathologischen Ursachen des bezahnten Kiefers ausgehen und durch Druckveränderungen beim Tauchen oder Fliegen ausgelöst werden.
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Bifurkation

Bei Zähnen mit zwei Wurzeln bezeichnet man die Gabelungsstelle der Wurzel als Bifurkation. Hier können sich Keime besonders gut ansammeln. Daher kommt es häufig zu schweren Zahnfleischentzündungen, die es nötig machen die betroffene Stelle zu öffnen.
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Biologische Breite

Das Gebiet, das mit dem Zahnhalteapparat und der Zahnfleischtasche in Zusammenhang steht.
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Bisshebung

Vergrößerung des Abstandes zwischen Ober- und Unterkiefer zur Korrektur von zu tiefen Bisslagen.
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Bissnahme

Veralteter Ausdruck, der die Kieferrelationsbestimmung bezeichnet. Dies geschieht heute manuell und computergestützt. Festgestellt wird hier das Verhältnis, in welchem sich der frei bewegliche Unterkiefer zum Oberkiefer befindet. Die Bissregistrierung geschieht meist mit Hilfe wächserner Platten, Bisswällen oder Registraten. Die Ermittlung bei Prothesenträgern ist naturgemäß schwieriger. Beim unbezahnten jahrelang mit minderwertigem Zahnersatz versorgen Patienten ein aufwendiges und kompliziertes Unterfangen. Denn die Gewohnheit in Fehllage kann stärker akzeptiert sein als die vom Zahnarzt erstrebte Normallage eine Veränderung zulässt. Es gibt drei Positionen in denen sich der Ober- zum Unterkiefer befinden kann: dezentral, horizontal oder vertikal.
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Bissschablone

Eine dem Kiefer angepasste Platte aus Kunststoff oder Wachs, die einen Wall aus Wachs trägt. Indem der Patient mit den Zähnen des Gegenkiefers leicht in den Wachswall einbeißt, wird die Position der Kiefer zueinander festgehalten. Diese Bissnahme ist z.B. bei der Erstellung einer Prothese erforderlich. Sind beide Kiefer zahnlos, werden zwei Bissschablonen benötigt, um die Position des Unterkiefers zum Oberkiefer festzulegen.
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Bonding

Adhäsivtechnik: Klebetechnik, ehemals: Säure-Ätz-Technik , SÄT, engl.: adhesive bonding; Oberbegriff für begleitende Füllungsmethoden vor allem beim Einsatz von Komposit-Materialien, zum Befestigen von außerhalb des Mundes gefertigten Füllungen und Zahnersatzarbeiten : Keramik Inlay, Keramik Teilkrone, Klebebrücke, Veneers.
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Bone splitting

Knochenspaltung; es gibt zwei Gründe für bone splitting: 1. bei Fehlbildungen im Bereich des Unterkiefers kann man zur Korrektur eine saggitale Öffnung des betroffenen Areals vornehmen; 2. vor der Versorgung mit Prothesen ist es häufig erforderlich, dass zunächst eine Knochenvermehrung stattfinden muss. Dafür werden entweder der Unter- oder Oberkiefer gespalten und verschiedene Interponate eingelagert.
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Bone condensing

Vorgang zur Verdichtung des vorhandenen Knochens im Bereich eines Eingriffes oder im Bereich einer Implantation.
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Brackets

In der Kieferorthopädie gebräuchliche Befestigungselemente bei festsitzenden Apparaturen. Werden durch spezielle Klebetechniken mit der Oberfläche des Zahnes verklebt und bilden so einen Ansatzpunkt zur Bewegung von Zähnen bei festsitzenden Apparaturen. Bei nicht sachgemäßer Klebetechnik können dauerhafte Entkalkungsflecken auf den Zahnoberflächen zurückbleiben. Die Entfernung der Brackets geht am einfachsten mit Hilfe eines Lasers.
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Bruxismus

Amerikanische Bezeichnung für das Zähneknirschen oder Zähnepressen, welches meist nachts unter Stresssituationen auftritt. Zahnsubstanzverlust, Muskel- oder Kiefergelenkschmerzen oder sogar Knochenabbau können die Folge von Bruxismus sein. Abhilfe kann eine Knirscherschiene schaffen, die in der Nacht getragen wird und den Abrieb der Zähne verhindert.
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CAD/CAM-Herstellung von Keramik Zahnersatz

Steht für: computer aided design / computer aided manufacturing; dieses System unterstützt per Computer die Planung und Modellierung u.a. von Keramikinlays nach dem Cerecsystem. Bei diesem Verfahren wird zunächst die präparierte Kavität abgetastet und am Bildschirm angezeigt. Danach kann die Präparationsgrenze korrigiert werden und die dreiachsige Fräsmaschine kann, anhand der elektronischen Daten, das Inaly herstellen.
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Caries profunda

Die tiefe Zahnkaries, bei der die Kariesläsion schon über 2/3 der Dentinschicht in Richtung Nerv heranreicht. Bakterielle Endotoxine können zur Entzündung der Pulpa führen und setzen die Reizschwelle der Nervenfasern herab. Die Entzündung kann durch den Zahnarzt behoben werden, indem er die Karies entfernt, eine bakterienhemmende Unterfüllung und eine dichte Restauration der betroffenen Stelle vornimmt. Zu einer irreversiblen Pulpitis kann es kommen, wenn der Entzündungsherd nicht rechtzeitig behandelt wird. Erreichen die Bakterien die Pulpa, können lokale Abszesse entstehen, verbunden mit spontanen und z.T heftigen Schmerzen und die Pulpa stirbt ab. Eine Wurzelbehandlung oder eine Extraktion sind in diesem Fall die beiden Behandlungsmöglichkeiten.
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Carisolvverfahren

Bohren ohne Bohrer (Werbespruch): Chemische Kariesentfernung durch ein Gel bestehend aus Natriumhypochlorit und verschiedenen Aminosäuren zur "bohrerfreien" Kariesentfernung. Mit dieser Methode wird die Karies aus dem Zahn gelöst und mit einem Spatel aus dem Zahn ausgekratzt. Eine Behandlung komplett ohne Bohrereinsatz ist nicht möglich, da der Zahnschmelz mit dem Gel nicht gelöst werden kann, ist der Zugang zur Karies im Zahninneren nur mit dem Bohrer möglich. Bei Kindern ist diese Methode dennoch geeignet, um ihnen die Ängste vor einer Zahnbehandlung zu nehmen.
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Cerecsystem

Verfahren zur Herstellung von Keramikfüllungen, bei dem auf herkömmliche Abformmaßnahmen verzichtet werden kann. Ein elektronisches System speichert die mit optischem Abdruck gewonnenen Daten. In einer einzigen Sitzung wird durch Ausschleifen mit Hilfe von Mikroprozessoren aus einem fabrikgefertigten Dentalporzellanblock die Füllung gewonnen.
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CT Computer Tomographie

Radiologie. Radiologische Diagnostik Berlin Klinik. Ein spezielles Röntgen-Schichtverfahren. Bei dieser Technik werden mit Hilfe eines Röhren-Detektor-Systems zahlreiche Schwächungswerte gewonnen und aus diesen kann man Schnittbilder in unterschiedlichen Orientierungen oder dreidemensionale Darstellungen gewinnen. Weichteile lassen sich durch die feine Abstufung der Schwächungswerte besonders gut abbilden. Anwendungen im Bereich der Gnathologie oder Kieferorthopädie sind eher selten, da die Strahlenbelastung zwar auf eine Schicht begrenzt, dort aber sehr hoch ist. Die BERLIN KLINIK vertraut in der CT Diagnostik ihren professionellen radiologischen kooperationspartnern.
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Dental-CT

Radiologie. Radiologische Diagnostik Berlin Klinik. Computertomographische  Untersuchungen des Unterkiefers  und des Oberkiefers. Speziell für die  Zahnmedizin abgespeckte Geräte. Ober- und Unterkiefer werden gescannt. Dies erfolgt getrennt voneinander, in 1 bis 2 mm dünnen Schichten und mit meist sequenzieller Schnittführung. Beispiele für Indikationen: Klärung tiefer Parodontiden, der Ausdehnung von Zysten oder Tumoren oder der Lage retinierter Zähne. Die modernen CT-Geräte verursachen eine relativ niedrige Strahlenbelastung.
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Dentalhygienikerin

speziell geschulte  Aufstiegsfortbildung  gemäß § 46 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz zahnärztliche Assistentin , Fachhelferin, welche in Deutschland gewisse zahnärztliche Dienstleistungen wie Zahnsteinentfernung auch subgingival  Aufklärung in Mundhygiene und Prophylaxe, professionelle Prophylaxe, professionelle Zahnreinigung, Herstellung von Provisorien usw. am Patienten in einer zahnärztlichen Praxis verrichten darf. Berlin Klinik Prophylaxe.
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Desmodont

Parodontologie. Wurzelhaut Peridontalligament stellt das Bindergewebe des Zahnhalteapparates dar. Das Desmodont besteht aus feinen kollagenen Faserbündeln, diese sind so ausgerichtet, dass die einwirkenden Kräfte auf den Zahn in Zugkräfte umgewandelt werden. Des Weiteren verankern die Fasern den Zahn mit dem Wurzelzement und auf der anderen Seite mit dem Alveolarknochen. Zugkräfte leiten die Fasern weiter, indem sie sich aus ihrer gewellten Form strecken, nicht dehnen. Eine mechanische Zerstörung des Kieferknochens wird dadurch verhindert und knochenbildende Zellen werden stimuliert. Kleine Blut- und Lymphgefäße befinden sich ebenso in der Wurzelhaut.
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Distanzoperation

Technik bei enossalen Implantaten; es handelt sich um ein Zweiphasen-Verfahren, da eingesetzte Implantate eine 3 bis 6-monatige Einheilungsphase benötigen. Ist nach einer mehrwöchigen Ausheilungsphase ein reizloser Zustand des Weichgewebes erreicht, kann der zweite Eingriff ,Aufbau der Suprastrukturen  erfolgen. Die Methode verspricht eine lange Haltbarkeit und gute Festigkeit der Implantate
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Distraktion

Distraktionsosteogenese; Verfahren der Oralchirurgie und der MKG Chirurgie zum Knochenaufbau, welches sich stützt auf die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers. Bei Zahnimplantaten kommt es häufiger vor, dass diese nicht stabil im Knochen verankert werden können, da im zahnlosen Kiefer die Knochenmasse deutlich abnimmt. Der Zahnarzt muss mit Hilfe des Distraktionsverfahrens Knochenmasse vermehren, dazu wird künstlich ein Knochenstück von der Basis abgetrennt. Der Distraktor , ein spezielles Gerät zieht das Knochenstück langsam auseinander und in diesem Zwischenraum bildet sich dann neue Knochenmasse ,Kallus. Danach folgt die Konsolidierungsphase, in der sich der neu gebildete Knochen verfestigen kann. Es gibt außerdem eine Distraktionsapparatur, die der Patient jeden Tag selbstständig betätigen muss. Die Methode soll eine präzisere Kontrolle des Knochenaufbaus gewährleisten.
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Einheilungsphase

Bezeichnet den Zeitraum bis zur vollständigen Einheilung in einem Operationsgebiet, indem Gewebsverschiebungen oder -einlagerungen vorgenommen wurden. Ist die Einheilungsphase vorbei, kann das Gewebe wieder voll belastet werden. Die Einheilungsphase bei enossalen Implantaten im Unterkiefer beträgt etwa 3-4 Monate und bei Implantaten im Oberkiefer dauert es bis zu 6 Monaten.
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Einschleifen

Zunächst umfasst das alle Maßnahmen, um die Okklusion durch Substanzabtragung an den okklusalen Flächen zu verbessern. In der funktionellen Parodontaltherapie gibt es drei Einschleifformen: 1. ästhetisches Einschleifen , Korrektur der Zahnform im sichtbereich Bereich, 2. morphologisches Einschleifen , Korrektur der Zahnform für eine bessere Zahnreinigung, und 3. funktionelles Einschleifen, Beseitigung von Gleithindernissen, Frühkontakten, Verkleinerung der Kauflächen. Auch in der Kieferorthopädie gibt es das Verfahren, hier wird das Einschleifen genutzt um bimaxilläre Geräte einzustellen.
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Emergence Profile

Begriff aus der Implantologie. Profil des implantatumgebenden Weichgewebes, das in physiologischer und optischer Übereinstimmung zum Weichgewebeprofil des natürlichen Zahnes marginales Parodontium, Papillenform  auszuformen ist
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Entzündung

Eine Abwehrreaktion des Organismus, die vom Bindegewebe und den Blutgefäßen ausgeht. Äußere oder innere Entzündungsreize können zu Schwellungen, Rötungen oder Schmerzen führen. Auslöser sind mechanische Reize, aber auch physikalische, chemische oder bakterielle Faktoren können zu einer Entzündung führen. Verbunden ist eine Entzündung mit Gefäßerweiterungen, die durch den Austritt eiweißreicher Flüssigkeiten aus den Gefäßwänden verursacht werden. Es folgt eine Immunreaktion, bei der spezifische Antikörper gebildet werden. Schädigungen des zugehörigen Organparenchyms können eine Folge von Entzündungen sein. Der Organismus insgesamt reagiert mit Fieber, Anstieg der Leukozytenzahl und die Blutkörperchensenkungsreaktion ist erhöht.
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Facharzt / Fachzahnarzt

FA für… es gibt spezielle staatlich festgelegte Voraussetzungen nach der Approbation, damit zusätzlich eineFacharzt Bezeichnung oder Gebietsbezeichnung amtlich anerkannt wird. Die Ausbildung, Prüfung und Anerkennung ist staatlich bzw. Länderhoheitlich. Keine Private Organisation oder Verbände dürfen FA-Ausbildung vornehmen. Ein staatlich ermächtigter Facharzt muss die Facharztausbildung vornehmen. Die Facharztausbildung ist in der Regel ganztägig und mehrjährig.
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Galvanokrone

Reines 999er Feingold; wird mit Hilfe eines galvanischen Verfahrens zu einer Krone verarbeitet. Die Methode hat den Vorteil, dass die Schicht der Krone verhältnismäßig dünn ist, dadurch entsteht eine schönere Ästhetik und löst zudem weniger allergische Reaktionen aus.
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Gelenkkapsel

Die Gelenkkapsel stellt die Fortsetzung der Knochenhaut dar. Die Kiefergelenkshöhle wird nach außen luftdicht von der Gelenkkapsel ,capsula articularis, abgeschlossen. Gleichzeitig verschließt sie den Gelenkspalt und umgibt die Gelenkenden. Bestandteil der Kapsel sind zwei unterschiedliche Bindegewebsschichten: die äußere Schicht besteht aus vielen kollagenen Fasern und die innere Bindegewebsschicht wird als nerven- und gefäßreiche Synovialmembran bezeichnet.
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Gewebekleber

Kunststoffkleber auf Acrylsäurebasis oder (heute verstärkt) natürliches Fibrin zum Verschluss "bluttrockener" Hautwunden bzw. zur »Abdichtung« einer Naht; für flächenhafte Blutungen auch in Sprayform.
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Gingiva

Zahnfleisch; es besteht aus einem mehrschichtigen Plattenepithel mit wenigen Hornschichten und ist ein Teil des Zahnhalteapparates. Die Gingiva ist nicht verschieblich, da eine Subkutis ,Unterhaut fehlt. Regelmäßiges reinigen des Sulcus gingivae , Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch, von Belägen und Speiseresten, ist wichtig, damit es nicht zu einer Zahnfleischentzündung , Gingivitis kommen kann.
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Gingivektomie

Chirurgische Methode bei der Zahnfleisch abgetragen wird, wenn supraalveoläre Taschen und eine Gingivahyperplasie bestehen. Zunächst wird das Zahnfleisch mit Handinstrumenten, Laser etc. bis zum Grund der Tasche entfernt. Bei einer Parodontitistherapie kommt es danach zu einer Kürettage und Gingivoplastik. Eine komplette Exzision erfolgt bei einer externen Gingivektomie. Als dritte Möglichkeit gibt es noch die interne Gingivektomie, die meist im Zuge einer Lappenoperation erfolgt. Hierbei wird das Taschenepithel vom Zahnfleischrnad bis zum Taschenboden entfernt, ohne dass die marginale Gingiva verkürzt wird.
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Glasionomerzement

GIZ, Glas-Polyalkenoatzement.  Füllungs- und Befestigungszement, der aus aluminiumreichen Silikatglas in Pulverform und aus einer bis zu 50 % wässrigen Lösung aus Polysäuren . Früher aus Polyacrylsäure, heute Acryl-, Methacryl-, Itacon- oder Maleinsäure) besteht. Dieser Zement kann schnell und unproblematisch ohne Adhäsivtechnik oder Lichthärtung verarbeitet werden und ist zudem nicht toxisch. Die Nachteile dieses Stoffes sind die geringe Stabilität, Abrasionsfestigkeit und die Löslichkeit.
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GOZ

Gebührenordnung für Zahnärzte regelt das Honorar für Leistungen, die nicht im Rahmen der kassenzahnärztlichen Versorgung erbracht werden. Die GOZ trat 1988 in Kraft und löste die BUGO-Z ab. Daher ist die heutige GOZ (2007!) nicht auf dem aktuellen Stand der Zahnmedizin und ist finanziell nicht mehr angemessen. Die Gebührenordnung ist gesetzlich festgelegt und jede der zahnärztlichen Leistungen (Stand 1988) ist einzeln beschrieben und jede Leistung ist mit einer eindeutig festgelegten Anzahl von Leistungspunkten verknüpft. Diese Punkte ändern sich nicht und sind mit einem festen "Wechselkurs" (Punktwert) versehen, dieser ergibt den Geldbetrag. Kommt es zu Leistungen mit unterschiedlichen Schwierigkeiten, wird der Steigerungssatz hinzugefügt.
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GOÄ

Gebührenordnung für Ärzte, ähnlich aufgebaute und strukturierte Gebührenordnung wie bei den Zahnärzten (GOZ). Bestimmte Zahnärztliche Leistungen (z.B. Beratungen, spez. chirurgische Eingriffe usw.) werden auch nach der GOÄ berechnet.
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Gutachter

Mehr oder weniger sachkundige Personen bei Gerichts- und sonstigen Auseinandersetzungen. Im privatärztlichen Bereich werden die Gutachter von der Zahnärztekammer benannt. Nur diese Personen dürfen - auch nach der zahnärztlichen Berufsordung - kritische Aussagen zu einer zahnärztlichen Arbeit tätigen. Das von einem Gutachter erstellte Gutachten ist juristisch von erheblicher Bedeutung und muss bei der Urteilsfindung vor einem Gericht angemessen berücksichtigt werden. Für gesetzliche Krankenversicherte besteht auf Grund von Regelungen im Sozialgesetzbuch V ein vorgerichtliches Gutachterverfahren, bei welchem die Gutachter einvernehmlich, mit Zustimmung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung und der Gesetzlichen Krankenkassen bestellt werden. Gegen die Beurteilung dieser Gutachter gibt es verschiedene Beschwerdestellen. Prothetik-Einigungsausschuss, Obergutachter, bevor eine gerichtliche Untersuchung vor einem Sozialgericht eingeleitet werden kann.
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Implantat

In Körpergewebe eingepflanztes Material. In der Zahnheilkunde sind Implantateeingesetzte Fremdkörper in den Kieferknochen. Es können Knochenimplantate oder Zahnimplantate sein. Knochenimplantate ersetzen verloren gegangenen oder beschädigten Knochen. Zahnimplantate dienen der Befestigung von Brücken, Kronen und Prothesen. Zahnimplantate übernehmen die Funktion der Zahnwurzel und werden in den Kieferknochen über ein Schraubgewinde eingedreht. Im Wesentlichen werden heute Implantate aus Titan oder Zirkonoxyd-Keramik verwendet. Nach 3 bis 6 Monaten ist das Implantat mit dem umgebenden Kieferknochen zu einer festen Trägereinheit verwachsen. Das Problem der Gewebeverträglichkeit ist heute weitgehend gelöst.
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Implantatachse

Ein enossales Implantat sollte je nach Knochenangebot und Anatomie eine bestimmte Achsenneigung zu dem Alveolarfortsatz und den Nachbarzähnen einnehmen. Die richtige Neigung ist besonders wichtig, damit später ein gutes kaufunktionelles und ästhetisches Ergebnis vorliegt.
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Implantateinheilung

Die Einheilung ist abhängig von einem vitalen und funktionsfähigen Knochen und von Ruhe bzw. Belastungsfreiheit! dadurch ist eine gute ossäre Integration des Implantates gegeben. Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Ästhetik Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Veneers Bleaching

Implantatentfernung

Das Entfernen von Implantaten kann nötig werden, wenn es zu permanenten therapieresistenten Entzündungen am oder im Implantat kommt. Weitere Gründe für das Entfernen können sein, wenn das Implantat nur noch locker verankert ist oder aber chronische Nervenschmerzen auftreten.
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Implantatform

Bezeichnet die äußere Form eines Implantates, die sich nach unterschiedlichen Gesichtspunkten richtet. Dazu gehören die optimale Eindringbarkeit in den Knochen, die Festigkeit und die Haltbarkeit eines Implantates. Die heute eingesetzten Implantate sind Nadelimplantate, wurzelförmige- oder zylindrische rotationssymmetrische Schrauben Implantate. Frühe Vorgänger waren die heute ungebräuchlichen extendierten Blattimplantate oder Disk-Implantate.
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Implantatfraktur

Es handelt sich um einen mechanischen Defekt am Implantatkörper selbst. Dieser Defekt entsteht durch Über- oder Fehlbelastungen, durch Materialfehler und Materialermüdung soweit bei einem Trauma.
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Implantatfreilegung

Bei einer zweizeitigen Implantationmuss nach dem Einsetzen des Implantates zunächst eine möglichst gedeckte Einheilungsphase abgewartet werden. Der zweite Schritt ist die Freilegung und Eröffnung des Implantatkopfes. Die Freilegungsoperation befreit den Implantatkopf von der bedeckenden Schleimhaut. Es folgt in der Regel der Zahnfleischformer. Danach die Abformung. In der BERLIN KLINIK IMPLANTOLOGIE mit Laser oder Ultraschallskalpell blutungsfrei und schmerzfrei durchgeführt. Ein Schnitt von höchster Präzision entfernt die Haut über dem Implantat.
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Implantatgestützt

Bezeichnet die Art von Zahnersatz, der nicht von der Schleimhaut oder den Zähnen getragen wird. Dieser Zahnersatz wird ausschließlich von Implantaten getragen.
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Implantatinsertion

Behandlung, bei der ein steril entnommenes enossales Implantat in das bereits präparierte Knochenlager eingebracht wird. Ein gutes Ergebnis wird erzielt, wenn eine exakte Vorbohrung mit genormten Instrumentarium bei fachgerechtem Vorgehen erfolgt.
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Implantation

Implantologie. Chirurgie. Zunächst handelt es sich um das Einbringen eines Implantates in den Körper, genauer gesagt in die Implantatverankerung im Implantatbett. Das kann künstlicher Knochen oder auch ein Zahnimplantat sein. Man unterscheidet zwei Arten von Implantation: Eine einzeitige Implantation von Knochen oder Zahnimplantat, bei der die Behandlung in einer Sitzung abgeschlossen ist. Das kann auch eine Sofortimplantation sein, bei der ein Zahn gezogen wird und sofort ein Implantat ihn ersetzt. Die zweizeitige Implantation, bei der das Verfahren in zwei Phasen abläuft. Es wird zunächst Knochen aufbebaut, danach erfolgt das Einbringen des Implantates. Es ist eine Einheilungsphase notwendig. In der zweiten Phase wird das implantat in den neu aufgebauten Knochen gesetzt, oder das in vorhandenen Knochen eingesetzte Implantat freigelegt. Dann erfolgt der Aufbau der Implantatgetragenen Zahnkronen oder der Prothetik auf den Implantaten.
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Implantat Knochen Verbund

Osseointegration. Einwachsen der feinen Knochenstrukturen in die Mikrooberläche des Implantat. Dieses findet nur bei absoluter Ruhe statt. Die Einheilphase soll das ermöglichen. Bezeichnet wird die histologische Verankerung zwischen Implantat und Knochen. Es gibt verschiedene Verbundarten, die abhängig sind von den verwendeten Materialien: 1. Distanz-, 2. Kontakt- oder Verbundosteogenese.
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Implantatlager

Das Implantatlager ist der Teil vom Knochen, in den das Implantateingesetzt wird. Es kann zu Knochenverlust mit Zahnfleischtaschenbildungen kommen, wenn das Implantat unphysiologischen Belastungen ausgesetzt wird. Ein Implantat muß in Ruhe einwachsen und darf nicht zu früh belastet oder bewegt werden!
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Implantatreinigung

Die gründliche Reinigung und gute Hygiene der Implantatpfeiler ist die Vorraussetzung dafür, dass die Implantat-Zähne eine lange Haltbarkeit bewahren und es nicht zu einem ungewollten Implantatverlust kommt. Siehe auch: Implantat Prophylaxe Berlin. Berlin Klinik Prophylaxe.
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Implantatverankerung

Das Implantat wird im Kieferknochen befestigt. Damit eine enossale Implantation erfolgreich verläuft, ist es wichtig darauf zu achten, dass die Pfeiler kongruent sind. Nach der Operation muss eine Lagestabilität mit einer absoluten Immobilisation erfolgen.
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Implantatwerkstoffe

Die Werkstoffe müssen den mechanischen Belastungen standhalten und zudem sollten sie biokompatible oder bioreaktive Eigenschaften aufweisen. Im Dentalbereich werden metallische und keramische Implantate eingesetzt. Vorteil der metallischen Implantate ist, dass sie den mechanischen Belastungen besser standhalten können, während die keramischen Materialien die besseren biologischen Aspekte aufweisen.
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Implantologie

Ist die Bezeichnung für den Fachbereich, der sich wissenschaftlich und praktisch mit medizinischen und zahnmedizinischen Implantaten beschäftigt.
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Individualprophylaxe

Prophylaxe. Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates. Zu den Maßnahmen gehören vor allem professionelle Zahnreinigungenund Reinigung von Implantaten aber auch Information und Aufklärung des Patienten über die Zusammenhänge der Krankheitsentstehung, praktische Übungen zur Mundhygiene, Fluoridierung der Zähne, das Versiegeln von Fissuren. Diese Maßnahmen werden durch speziell ausgebildetes Personal, meistens eine ausgebildete Prophylaxeassistentin,   durchgeführt. Siehe auch: Implantat Prophylaxe Berlin. Berlin Klinik Prophylaxe.
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Inlay

Inlays, Onlays und Teilkronen: Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes aus Gold, Keramik oder Kunststoff. Das Inlay wird meist im Seitenzahnbereich eingesetzt. Es ersetzt gegebenenfalls die Höcker der Zähne und deren Kaufläche. Schwierigkeit beim Einsetzen der Inlays kann die Präparationsgrenze sein, die den unpräparierten vom präparierten Teil trennt. Bei Gussfüllungen ist ein optimaler Randschluss möglich, der eine Haltbarkeitszeit des Inlays von über 20 Jahren erlaubt. Heute ist Keramik bzw. Zirkonoxyd das Material der ersten Wahl.
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Instrumentenaufbereitung

In der BERLIN KLINIK durch eine speziell geschulte und geprüfte Hygienebeauftragtedurchgeführt und überwacht. Die Übertragung von pathogenen und fakultativ pathogenen Krankheitserregern wird durch die Aufbereitung der Instrumente grundsätzlich ausgeschlossen. Bei 134°C sind thermostabile Medizinprodukte dampfsterilisierbar und die Sterilgutverpackung hängt vom jeweiligen Sterilisationsverfahren ab. Sachkundiges Personal, Beachtung der schriftlichen Arbeitsanweisung, ein separater Aufbereitungsraum sowie ein Gerätebuch für den Dekontaminationsautomaten bzw. Sterilisator sind nötig für eine korrekte Instrumentenaufbereitung.
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Interdentalbürstchen

Wichtiges Instrument der Prophylaxe und Individual Prophylaxesowie der professionellen Zahnreinigung und häuslichen Zahnreinigung. Diese haben wesentlich effizientere Reinigungsfunktion als Zahnseide. Es sind kleine feine Bürstchen, mit deren Hilfe man die schwer zugänglichen Interdentalräume reinigen kann. Auch bei Brücken und Stegen bietet sich eine Reingung mit der Interdentalbürste an, da auch hier nur schwer zu reinigende Bereiche sind. Die Bürstchen stimulieren zudem noch die Zahnfleischpapillen.Die BERLIN KLINIK PROPHYLAXE hält alle Bürstchengrößen für Sie vor.
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Interdentalraum

Zahnzwischenraum, der normalerweise von der Zahnfleischpapille ausgefüllt und von den zwei benachbarten Zähnen und dem First des knöchernen Alveolarfortsatzes begrenzt wird.
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Interdentalsepten

Knöcherne Trennwände; befinden sich zwischen nebeneinander liegenden Zahnflächen oder Wurzelfächern.
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Interdentalseptum

Bezeichnet das interdentale Knochenseptum, auch approximales Knochenseptum genannt. Dieses Septum besteht aus der Spongiosa und der Lamina dura und befindet sich zwischen den Wurzeln der Zähne.
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Jacketkronen

Veralteter Begriff für eine Kunststoff- oder Vollkeramikkrone ohne Metallgerüst im Frontzahnbereich, zudem eine der ersten Vollkeramikkronen. Diese wird heute immer noch benutzt, obwohl der Aufwand bei dieser Krone sehr hoch ist. Vorteil der Jacketkrone besteht darin, dass sie sich von den natürlichen Zähnen nicht sehr stark absetzt.
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Kallusdistraktion

MKG Chirurgie.Verfahren, das dem Ziel der Knochenverlängerung, z.B. bei einer Unterkieferhypoplasie, dient. Diese prolongierte Osteotomie ähnelt der Methode der Distraktionsosteotomie. Der Kallusdistraktor aus Titan wird enoral neben den beiden Osteotomiestellen auf dem Knochen mit Minischrauben befestigt. Die beiden Unterkieferfragmente werden durch Dehnschrauben auseinander gezogen. Dabei kommt es zu einer stetigen Kallusbildung im Osteotomiespalt und deshalb kommt es zu einer knöchernen Verlängerung des Unterkiefers. Unterstützt werden kann diese Methode durch eine kieferorthopädische Begleit- oder Folgebehandlung bis das erwünschte Ergebnis der Unterkieferlänge erreicht wird.
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Karies

Zahnfäule; Zerstörung der Zahnhartsubstanz. Karies wird von Milchsäure ausgelöst. Diese entsteht durch den Abbau von Zucker,der wird von den Zahnbelagsbakterien abgebaut. Zwei Bakterienarten sind für den Demineralisierungsprozess verantwortlich: Streptokokkus mutans und die Laktobazillen, aber erst die Umwandlung von Zucker zu Milchsäure verursacht Karies. Im Anfangsstadium kann die Karies noch durch die Behandlung mit Fluorid geheilt werden. Bei vorhandenen Zahnlöchern muss der Zahnarzt die Kavität entfernen und den Zahn mit einer Füllung versehen.
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Kariesprophylaxe

Prophylaxe BERLIN KLINIK. Sämtliche Maßnahmen, die einem Entstehen oder Voranschreiten von Karies verhindern oder verbessern können.Hierzu zählen die Ernährung, fluoridhaltige Zahnpasta, Fissurenversiegelung und Mundhygiene. Es gibt drei Arten von Prävention: 1. Primärprävention  bedeutet neuen Befall zu verhindern, 2. Sekundärprävention,  Remineralisation  und 3. Tertiärprävention  minimal-invasive Füllungen und überstehende Füllungsränder vermeiden.
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Kaukraft

Begriff, der die Kraft während der Nahrungszerkleinerung zwischen Ober- und Unterkiefer beschreibt. Die benötigte Kraft bei unwillkürlicher Nahrungszerkleinerung ist abhängig von der Konsistenz der Nahrung und beträgt meist unter 30 N. Theoretisch wäre eine Kraftentwicklung von 2.000-4.000 N möglich. Die praktisch mögliche Kraft, die bei willkürlichem, maximalem Zusammenbeißen auftreten kann, liegt bei 300-800 N. Es ist kaum eine absolute Zahl aussagekräftig, da dazu genau Ort und Kontakt-Fläche des Meßinstrument im Mund definiert werden müssten.
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Keramikimplantat

Es gibt zwei Arten von keramischen enossalen Zahn-Implantaten: 1. bioinaktive Aluminiumoxid-Keramiken, deren Einheilung auf einer bindegewebsfreien Kontaktosteogenese beruht; 2. bioreaktive Keramiken, bei denen es zur Verbundosteogenese mit einer biochemischen Reaktion zwischen Knochenzellen und Keramik kommt. Keine der beiden findet in 2011 routinemäßige Anwendung als Zahnimplantat.
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Kiefergelenk

Vielseitigstes Körpergelenk, das sowohl Dreh- wie auch Gleitbewegungen ausführen kann. Bei falscher Belastung, durch Knirschen oder falscher Höhe und Gestaltung von Kauflächen von Zahnersatz, Kronen oder falscher oder insuffizienter Ausgestaltung und Füllungshöhe kann es zu schmerzhaften Gelenkentzündungen kommen. Die Formenkreise der Kiefergelenks Beschwerden und Befunde sind sehr vielfältig und erfordern spezielle Befundmaßnahmen. Wegen der Nähe des Kiefergelenks zum Gehörgang sucht der Patient häufig zuerst mit vermeintlichen Ohrenschmerzen einen HNO-Arzt auf.
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Kieferhöhle

Sinus maxillares. Größte der Nasennebenhöhlen; die Lage der Höhle ist rechts im Oberkieferknochen und links von der Nase und grenzt somit an die Augenhöhlen und an die Oberkieferzähne. Wird bei Eingriffen und Implantation im Oberkiefer rechts oder links regelmäßig operativ eröffnet.
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Kieferklemme

Aufgrund einer Muskelverspannung oder eine Entzündung kann es zu einer Behinderung der Mundöffnung kommen. Die Kieferklemme kann z.B. nach einer längeren Zahnbehandlung auftreten.
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Klebebrücke

Ästhetische Zahnheilkunde. Auch Marylandbrücke genannt. Eine festsitzende Klebe-Brücke. Durch Klebetechniken an den Pfeilerzähnen fixiert. Weitere Bezeichnungen: Adhäsivbrücke oder Klebebrücke. Zur Beseitigung einer Einzelzahnlücke in der Gebissfront bei defektfreien Nachbarzähnen. Besonders dann, wenn ein Implantat nicht möglich ist oder als hochwertiges Provisorium.
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Knochendefekt, periimplantärer

Implantologie. Mögliche Folge einer Periimplantitis. Begriff für einen Knochendefizit um den Implantathals herum. Dieses Defizit beeinträchtigt die Festigkeit und Haltbarkeit des Implantates, daher kann es zu einem verfrühten Implantatverlust kommen. Bei einer primären Implantation kommt es zu einem Knochendefekt durch die Zahnextraktion oder durch ein Trauma. Bei der sekundären Implantation kann es zu einem Defekt kommen durch eine zu kurze Einheilungsphase oder eine Infektion in den Weichteilen oder Knochen. Eine Behandlungsmöglichkeit, um das Implantat halten zu können, stellt die Knochentransplantation dar.
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Knochenregeneration bei Implantaten

Implantologie. Zunächst kommt es nach der Implantation zu einem Umbau der nekrotisierten Knochenanteile. Dies dauert ca. 5 Tage. Der flächige Knochenanbau an die Implantate durch neues Knochengewebe dauert in etwa 2-3 Monate.
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Knochenspreizung

Chirurgie. Implantologie. Es kommt vor, dass das Implantatlager verbreitert werden muss und in diesem Fall kann der Knochen mit meißelförmigen Instrumenten aufgespreizt werden.
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Knochentransplantation

MKG Chirurgie, Oralchirurgie. Es handelt sich um eine Verpflanzung von Knochengewebe als Knochenspan oder als gemahlener Knochen. In der BERLIN KLINIK Implantologie und der Oralchirurgie und MKG Chirurgie sehr häufig eingesetzte Maßnahme zur Defektrekonstruktion oder zum Knochenaufbau, Augmentation. Auch alloplastisch unterstützt. Diese Art der Transplantation dient unter anderem auch der Bildung eines knochenversteiften Weichteillappens.
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Knochenverlust

Aus unterschiedlichen Gründen kann es zu einem Knochenverlustkommen: Traumatische Defektfraktur, iatrogene  Kieferresektion, Implantatexplanation und entzündliche Osteomyelitis, Osteonekrose  Ursachen. Von Unfällen und schweren Krankheiten abgesehen:  Der im breiten Durchschnitt der Bevölkerung stärkste Knochenverlust im Kieferbereich tritt nach bzw. durch das Zähne ziehen, der Extraktion auf. So können Patienten große Teile ihres Kiefers verlieren. Nach einer Extraktion sollte, um dies zu vermeiden, das Knochenloch aufgefüllt werden. Damit es nicht in sich zusammen fällt und danit zum drastischen Knochenverlust. Entweder direkt nach der Extraktion mit einem Sofortimplantat versorgt oder mit Knochen- oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Die ridge preservation zu deutsch Alveolenauffüllung ist Standardtherapie der BERLIN KLINIK ZAHNKLINIK. Eine Aufklärung darüber findet in vielen Praxen und Kliniken selten oder nie statt. Ebenso selten das Angebot der Auffüllung der Extraktionswunde! Der Wiederaufbau ist selten vollständig möglich und sehr kostspielig.
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Kofferdam

Endodontie und ästhetische Zahnheilkunde sowie konservierende Zahnheilkunde allgemein. Cofferdam, Spanngummi genannt. Eine Abschirmung des zu behandelnden Zahnes, um den Speichelzufluss zu verhindern. Hilfreich beim Einsetzen von Kunststofffüllungen oder Keramik-Einlagefüllung, bei Amalgam-Entfernung oder einer Wurzelkanalbehandlung. Zudem verhindert es, dass der Patient Fremdkörper, Knochensplitter, Kronenreste, Amalgamreste oder Flüssigkeiten aspiriert. Das Material aus dem der Cofferdam besteht ist meist Latex oder elastisches Plastik. Vorteil dieser Methode ist, dass man auch die subgigivalen Bereiche trocken legen kann. Die Verdrängung des Zahnfleisches, um an die nicht sichtbaren Areale unter dem Zahnfleisch zu gelangen, erreicht man durch das Anpassen der Cofferdamklammer an den Wurzelquerschnitt. Besonders wichtig ist die Trockenlegung für die Adhäsivtechnik, damit ein dauerhafter Verbund von Zahnsubstanz und Restaurationsmaterial möglich ist.Z
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Kompressionsosteosynthese

MKG Chirurgie. Begriff für ein Osteosyntheseverfahren, welches z.B. bei Kieferfrakturen angewendet wird. Bei dieser Methode wird, nach der anatomisch exakten Fragment Repositionierung durch Zugschrauben oder Kompressionsplatten, ein interfragmenteller Druck aufgebaut. Mit Hilfe dieses Druckes ist eine primäre Bruchheilung möglich. Die Kompressionsplatte überträgt mit ihrer komprimierenden Kraft die funktionelle Belastung auf den Frakturspalt.
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Konkremente

Parodontologie. In der Zahnfleischtasche unter dem Zahnfleisch haftende Plaque und sonstige verkalkte Ablagerungen. Konkremente entstehen aus dem Sekret der Zahnfleischtaschen und sind dunkler als Zahnstein. Die Ablagerungen können lokale chronische Entzündungen und Parodontitisauslösen und daher kommt eszuBlutungen am Zahnsaum. Die braun-schwarze Farbe erhält das Konkrement durch die Einlagerung der Blutpartikel. Konkremente sind aufgrund dieser Zusammensetzung fester und damit schwieriger als Zahnstein zu entfernen. Sie sind häufig Ursache für entzündungsbedingten Knochenverlust und müssen unbedingt entfernt werden um Zahnverlust zu vermeiden. Dies ist Aufgabe der Prophylaxe.
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Kürettage

ParodontologieBerlin. Parodontologische Therapieform. Begriff für die instrumentelle, scharfe Reinigung von Zahnfleischtaschen. Dieses parodontologische Verfahren dient der Therapie von nicht zu tiefen supraalveolären Taschen (3-4 mm). Hierbei gibt es drei Arbeitsschritte: Konkremententfernung, Abkratzen des nekrotischen Wurzelzementes und glätten der Wurzel, Ausschabung der Innenwand der Tasche und des subepithelialen Granulationsgewebes.
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Lichtpolymerisation

Bei der Polymerisation wird Licht mit einer Wellemlänge von 400-900 nm  im kurzwellig sichtbaren Bereich verwendet. Dabei werden die Radikale durch Photoinitiatoren umgewandelt. Bei der Polymerisation ist eine hohe Lichtintensität notwendig, so dass lichtpolymerisierende Werkstoffe praktisch unbefristet verarbeitbar bleiben. Voraussetzung hierfür ist, dass es zu keiner stärkeren Bestrahlung mit der spezifischen Wellenlänge kommt. Komposite und Verblendstoffe werden meist mit Licht polymerisiert. Bei Füllungskunststoffen wird die Polymerisation genutzt, um die Füllungen in den Kavitäten zu erhärten. Es findet eine Temperaturerhöhung statt und die zu polymerisierende Schicht, darf nicht stärker als 2 mm sein. Die initiale Schrumpfung des polymerisierten Kunststoff führt bei größeren Kunststofffüllungen zu Randspalten.
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Lingualbrackets

In cognito-Zahnspange,  diese speziellen Brackets werden an der Zahninnenseite befestigt und ermöglichen somit eine gute Ästhetik. Nachteil dieser Methode ist die veränderte Phonetik und der beeinträchtigte Biss. Diese Technik übt ihre Kraft, im Gegensatz zu anderen Backetmethoden, an der Innenseite der Zähne aus. Die Krankenkassen übernehmen nicht die gesamten Kosten für Lingualbrackets.
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Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Auch als LKG-Spalte bezeichnet; es ist eine angeborene, dysgenetische Spaltbildung im Mittelgesichtsbereich. Liegt eine vollständig beidseitige LKG-Spalte vor, so verläuft die Spaltung von der Oberlippe und dem Naseneingang über den Alveolarfortsatz des Oberkiefers bis zur Gaumenmitte. Der isolierte Zwischenkiefer hat kranial nur über den Nasensteg und den Vomer eine Verbindung zur Schädelbasis. Diese Fehlbildung wurde früher meist als Wolfsrachen bezeichnet, da man von unten in beide Nasengänge, die Nasenmuscheln, den Nasenrachen und das freiliegende Nasenseptum blicken kann. Die LKG-Spalte wird in der BERLIN KLINIK MKG Chirurgie operativ behandelt in altersabhängigen Etappen: 1. Lippenspaltplastik im 3.-6. Lebensmonat, 2. Kieferspaltplastik, 3. Gaumenspaltplastik  im  1. Lebensjahr  und 4. Vestibulumplastik  mitunter vor der Lippenspaltplastik.
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Mesiodens

Bei einem oder mehreren Zähnen zuviel im Kiefer, spricht man von Mesiodens. Am häufigsten tritt dieses im Bereich der Frontzähne auf und diese zusätzlichen Zähne weisen eine untypische Form auf. Der Grund für die vermehrte Zahnproduktion ist noch nicht geklärt worden. Stört einer dieser Zähne die regulären Zähne, muss dieser entfernt werden. Dies geschieht nicht schmerzfrei, denn die Wurzel ist im Gegensatz zum Zahn selbst komplett ausgebildet.
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Metallbasis

Prothetik. Zahnersatz. Metallgerüst, Metallplatte; es handelt sich um die Basisfläche einer Prothese bestehend aus Metall, die der Mundschleimhaut zugewandt ist. Bei der prothetischen Versorgung eines teilbezahnten Kiefers ist die Metallbasis eine Regelleistung, während diese Art der Versorgung in der Totalprothetik eher selten vorgenommern wird.
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Metallgerüst

Prothetik. Zahnersatz. Dieses Gerüst erhöht die Festigkeit von Zahnersatz als metallisches Skelett von Teilprothesen oder Brücken. Bei einer Brücke wird das Metallgerüst mit Kunststoff oder Keramik zahnfarben verkleidet. Während es bei der Teilprothese durch Keramik- oder Kunststoffzähne sowie mit Sätteln aus Kunststoff zu einer funktionstüchtigen Prothese ergänzt wird.
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Milchzahndurchbruch

Kinderzahnheilkunde. Beschreibt das Erscheinen der Milchzähne in der Mundhöhle. Die Milchzähne treten meist ab dem 6. Lebensmonat im Unterkiefer- dann im Oberkiefer auf und als erstes brechen die Schneidezähne durch. Von einem verzögerten Durchbruch spricht man, wenn der Zahndurchbruch nach dem 1. Lebensjahr beginnt und erst mit 2 1/2 Jahren endet.
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Milchzahnpersistenz

Kinderzahnheilkunde. Persistenz bezeichnet den lang andauernden Verbleib einer Sache an gleicher Stelle; Milchzahnpersistenz meint somit das Verbleiben eines Milchzahnes an seiner ursprünglichen Stelle über viele Jahre bis ins Erwachsenenalter oder gar Jahrzehnte hinweg bei einer stark verzögerten Wurzelresorption. Die häufigste Ursache ist das Fehlen oder die örtliche Verlagerung des an dieser Stelle erwarteten bleibenden Zahnes, was den Auflösungsprozess (Resorption) der Milchzahnwurzel stark einschränkt. Seltenere Ursachen sind Zahnüberzahl, durch die sich die durchbrechenden bleibenden Zähne gegenseitig behindern z .B. Mesiodens und allgemeine Missbildungen z. B. Dysostosis cleido-cranialis.  Zur Behandlung können keine allgemeingültigen Aussagen getroffen werden: Ob der Milchzahn über lange Zeit erhalten werden kann evtl. sogar durch Überkronung oder rasch entfernt werden sollte, obliegt der Einzelfallentscheidung, da die individuelle Resorption der Wurzel sehr verschieden ist.
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Milchzahntrauma

Kinderzahnheilkunde Berlin Klinik. Bei Stürzen kann es zu traumatischen Verletzungen der Milchzähne kommen. Meist sind die Frontzähne betroffen, es kann zu Zahnfrakturen, Zahnluxationen oder Zahnintrusionen kommen. Es ist ebenso möglich, dass es zu Spätfolgen beim Nachfolger kommen kann, wie z.B. ein Abknicken von Wurzel oder Krone oder aber ein verzögerter Zahndurchbruch.
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Modellanalyse

Es handelt sich um eine metrische Analyse des kieferorthopädischen Untersuchungsmodells in den drei Raumebenen. Bei dieser Analyse sollen die exakte Beschreibung der festgestellten Dysgnathie und die Erstellung konkreter Vorgaben für die Therapie aufgestellt werden. Das Hauptaugenmerk bei dieser Untersuchung liegt auf der Platzanalyse auf der Basis von Zahnbreitenvermessung und Zahnbogenlängenbestimmung.
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Modellgussprothese

In der BERLIN KLINIK Zahnklinik Mitte sind Modellgußprothesen Langzeit Provisorien nach Implantation und werden nach der Einheilungsphase verworfen. Es handelt sich um eine Zahnprothese aus Metall, die in einem Stück gegossen und an den Zähnen mit Klammern befestigt wird. Diese Prothese ist abnehmbar und stützt sich parodontal und auch dental ab.
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Mukoperiostlappen

Dieser intraorale Gewebelappen besteht aus der Mundschleimhaut  Mukosa  und der darunter befindlichen Knochenhaut  Periost . Dieses Verfahren wird für alle Aufklappungen genutzt und im Gegensatz zum Spaltlappen verbleibt das Periost auf dem Knochen. Mit Hilfe einer geeigneten Schnittführung, aber auch als freies Transplantat, kann dieser Gewebelappen zur plastischen Deckung im Parodontalbereich, bei Kiefer-Gaumenspalten, bei einer Mund-Antrum-Verbindung oder bei enossalen Implantaten genutzt werden.
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Mundbodenplastik

Operative Tieferlegung des Mundbodens zur Herstellung eines günstigeren Lagers für Vollprothesen, meist in Verbindung mit einer Mundvorhofplastik.
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Nekrose

Gewebstod; durch äußere Einwirkung physikalischer oder chemischer Natur  gewaltsam herbeigeführtes Zellsterben, z.B. durch Verbrennungen, Vergiftungen oder mechanische Beschädigungen z.B. Prothesendruckstelle.
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Neurapraxie

Dies ist ein kurz andauernder Ausfall der Nervenfunktion. Hierbei werden allerdings keine Achsenzylinder, Axone  geschädigt. Eine Neurapraxie kann durch eine Überdehnung oder Kompression des Nervs infolge einer stumpfen Verletzung entstehen. Dies kann z.B. am Nervus mandibularis bei der Entfernung eines retinierten Weisheitszahnes geschehen.
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new attachment

Parodontologie Berlin. Aus der Parodontal Therapie bei dieser Methode wird lockeres Gewebe neu „befestigt“. Ziel des Verfahrens sollte es sein, dass der Knochen sich neu entwickelt und die vergrößerten Zahnfleischtaschen sich zurück bilden. Diese Behandlung ist sehr aufwendig und zeitintensiv und deshalb sollte man eine künstliche Barriere errichten, um die Geweberegeneration besser kontrollieren zu können. Andere Behandlungen im Kieferbereich sollten während des new attachment vermieden werden.
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Nikotin

Genußgift. Es handelt sich um eines der stärksten Pflanzengifte, auch als Alkaloid bezeichnet. Nikotin wird konsumiert durch das Rauchen und schädigt dabei v.a. Mund, Zunge, Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Luft- und Speiseröhre, Schleimhäute, sowie die Atmungsorgane. Es können von Zahnfleischentzündungen bis hin zu Lungenkarzinomen verschiedene Krankheiten durch das Rauchenausgelöst werden. Das warnende Zahnfleischbluten im Anfangsstadium einer Parodontalerkrankung wird durch das Nikotin verhindert, daher haben Raucher ein erhöhtes Risiko ihre Zähne vorzeitig zu verlieren. Bei den Rauchern tritt Zahnfleischbluten erst bei weit fortgeschrittenen Defekten auf. Der Teer setzt sich auf der Zahnoberfläche und der Mundschleimhaut ab, daher haben Raucher oft dunkelgelbe, fleckige Zahnverfärbungen, begleitet von einem unangenehmen Mundgeruch.
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Oberflächenanästhesie

Leichte Form der Betäubung, praktisch ohne Nebenwirkungen (z.B. wird die Mundschleimhaut mit einer betäubenden Lösung eingesprüht); wird auch eingesetzt zur Unterdrückung des Würgereizes bei einer  Abdrucknahme oder bei ängstlichen Patienten, die sich vor Einstichen von Spritzen fürchten.
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Obturation

Endodontische Therapie: Verschluss des Kanallumens eines Hohlorgans oder eines Gefäßabschnittes von innen, mit Hilfe einer luftundurchlässigen Blockade. Diese Methode verhindert eine weitere bakterielle Rekolonisation des gesäuberten Kanallumens. In der Zahnmedizin wird dies Verfahren zur Aufbereitung und Desinfektion des Wurzelkanals angewandt und gehört in den Bereich der endodontischen Therapie.
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Ödem

Gewebewassersucht; meist örtlich begrenzte oder auch allgemeine ausgebreitete Ansammlung in den Lymphspalten von aus den Blutkapillaren ausgetretener Plasmaflüssigkeit (seröse Flüssigkeit) mit entsprechender Vermehrung der Zwischenzellflüssig.
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Offene Kürettage

Parodontologie, Parodontalchirurgie, Bei dieser Methode wird das Zahnfleisch nach lokaler Anästhesie von Zahn und Knochen getrennt, damit eine Reinigung der Wurzeloberflächen unter direkter Sicht möglich ist. Dieses Verfahren, Entfernung des Biofilms von den Zahnwurzeln, ist im Gegensatz zur geschlossenen Kürettage invasiver und führt daher häufig zu postoperativen Schmerzen und Schwellungen. Gelegentlich bleiben auch freiliegende, schmerzhafte Zahnhälse zurück und es kommt zu Zischlauten bei der Artikulation.
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Orthopantomogramm

ein OPG ist Teil der Routinediagnostik der zahnärztlichen und oralchirurgischen bzw. MKG chirurgischen Diagnostik. Radiologie Berlin Klinik. RadiologieBerlin Klinik Zahnklinik. OPG, OPTG, OPMG, Panoramaschichtaufnahme (PSA); Die Röntgenaufnahme wird in der Zahnmedizin genutzt, um den gesamten Unter- und Oberkiefer des Patienten abzubilden. Diese Methode ermöglicht eine Aufnahme sämtlicher Zähne mit den angrenzenden Kieferbereichen, sowie der beiden Kieferhöhlen und Kiefergelenke. Zudem kann auf dem Röntgenbild eine Verkalkung der großen Halsschlagadern ausgemacht werden. Nachteilig bei dieser Technik ist der Röntgenschatten der Halswirbelsäule. Auch genannt: Panorama-Röntgenaufnahme Übersichtsaufnahme vom Zahn- und Kieferbereich mit Hilfe bes. Röntgentechniken. Heute in moderner schonender Digitaltechnik und vereinzelt noch in konventioneller Röntgentechnik.
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Osseointegration

Implantologie Berlin Klinik. Begriff für beispielsweise das „Festwachsen“ eines Zahnimplantates. Es werden Knochen und Implantat miteinander verbunden in dem feine Knochenstrukturen in die Mikrorauhigkeit des Implantats einwachsen. Es darf sich kein Bindegewebe zwischen Knochen und Implantat einwachsen. Dazu bedarf es der absoluten Ruhe der sogenannten Einheilphase. Wie beim Heilen eines Knochenbruches. Im Normalfall dauert das Einheilen des Implantates drei Monate, danach ist das Implantat vollständig in den Knochen integriert. Nachteil der Implantate im Allgemeinen ist, dass sie im Gegensatz zum natürlichen Zahn starr im Knochen sitzen und nicht nachgeben.
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Osteomyelitis

Knochenmarkentzündung, welche meist eine Entzündung des Knochens selbst  Ostitis  und der Knochenhaut , Periost  hier: Periostitis mit einschließt.
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Osteoporose

Knochenschwund, ohne dass der Knochen wesentlich an seiner äußeren Form verliert, da die Erkrankung das Knocheninnere befällt.
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Osteosynthese

MKG Chirurgie. Kommt es zu einem Knochenbruch, werden die einzelnen Knochenteile, mit Hilfe von Metallplatten und Schrauben oder Draht, wieder miteinander verbunden und so die Fragmente unter leichtem Druck gegeneinander ruhiggestellt. Vorteil ist, dass man die Knochen zügig wieder belasten kann. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die körperfremden Elemente das Wachstum behindern und sie sich selbstständig verlagern können. Die Metallplatten und Schrauben müssen immer durch einen zweiten Eingriff entfernt werden, die sogenannte Metallentfernung ME.
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Osteotomie

Auch für operative Zahnentfernung. Durchtrennung eines Knochens oder Beseitigung eines Knochenstücks, zwecks Entfernung eines Zahnes oder Zahnresten, wie z.B. einer Wurzel. Eine operative Entfernung eines Zahnes ist dann nötig, wenn eine Extraktion mittels Zange nicht mehr möglich ist.
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Ostitis

Auch Wurzelspitzenentzündung genannt; befindet sich in der äußeren Schicht des seitlichen Unterkieferknochens und dem inneren Knochenteil, der Spongiosa. Über die Blutbahn, die Gefäße der Havers-Kanäle, gelangen die Erreger in den Knochen und verursacht die Entzündung des Knochengewebes.
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Pantographie

Dreidimensionale, extraorale ,außerhalb des Mundes  Registrierung der horizontalen und vertikalen Grenzbewegungen des Kiefergelenks unter Einbeziehung der Eckzahnbewegungen  mit und ohne Zahnführung  mittels eines Gesichtsbogen.
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Parodontalbehandlung

Parodontologie Berlin Klinik. Zahnfleischbehandlung, Parodontaltherapie, Parodontosebehandlung. Komplexe Maßnahmen zur Behandlung des erkrankten Zahnhalteapparates.
Zahnarzt Berlin Klinik Zahnklinik Mitte Implantat Implantologie Parodontologie Endodontologie Ästhetik Zahnersatz Narkose Vollnarkose Prophylaxe Bleaching Veneers Parodontalchirurgie

Parodontologie. Parodontal Therapie Berlin Klinik Zahnklinik Mitte. Dient der Regeneration des Zahnhalteapparates, d.h. ein Rückgang des Zahnfleisches und damit freiliegende Zahnhälse können wieder bedeckt werden oder aber Knochentaschen gefüllt werden. Zum anderen kann man durch die Parodontalchirurgie auch den Zahnfleischverlauf verbessern und korrigieren mit Hilfe von Zahnfleischtransplantaten. 
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Parodontaler Screening Index (PSI)

Parodontologie. Mit diesem Verfahren kann man mit einer Sonde messen, wie weit die Knochenrückbildung am Zahn vorangeschritten ist. Der Index gibt den Schweregrad an, dieser liegt zwischen null und vier, und dadurch kann der Behandlungsbedarf festgestellt werden. Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit 2004 die Kosten für die Vorsorgeuntersuchung. Je nach Schweregrad kann der Zahn erhalten oder gezogen werden. 
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Parodontitis

Parodontologie. Weit verbreitete und sehr oft in ihren Folgen unterschätzteZahnbettentzündung. Entzündung des Zahnhalteapparat, der den Zahn mit dem Kiefer verbindet. Chronisch bakterielle Entzündung, die Zahnfleisch und Stützgewebe, Parodontium  angreift, zerstört und auf diese Weise den Zahn aus seiner Verankerung löst. Gefäßerkrankungen können durch bakterielle Parodontitiserreger ausgelöst werden, da sich die Erreger über die Blutbahn verbreiten und dann in die Gefäße eindringen können. Es gibt verschiedene Erkrankungsgrade, die von null bis vier eingeteilt werden. Null ist gesundes Zahnfleisch und bei drei und vier liegt dann eine mittelschwere Parodontitis vor, diese muss dringend behandelt werden. Bleibt eine Behandlung aus, kommt es zu einer Zerstörung der Wurzelhaut, des Zahnbettes und letztlich des Kieferknochens. Berlin Klinik Parodontologie und Berlin Klinik Zahnklinik Prophylaxe bieten verschiedene sehr effiziente Parodontitis-Therapieformen an. 
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Parodontose

Parodontologie. Zahnbettschwund, "Zahnausfall". Entzündungsfreier Rückgang des Zahnhalteapparates mit oder ohne Lockerung der Zähne, meist altersbedingt. 
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Periimplantitis

Implantatbett Entzündung.  Periimplantitiskann durch mangelnde Hygiene, ungünstige Implantatposition oder Bakterien zwischen dem Implantataufbau und dem eigentlichen Implantat begünstigt werden ,oder entstehen. Das umliegende Gewebe verändert sich entzündlich und resorptiv, dass es zu Implantatverlusten oder Abszessen kommen kann. Letztlich zum Implantatverlust.  Hier ansetzend hat der Chefarzt der BERLIN KLINIK Dr. Dr. Schermer einen nahezu bakteriendichten Implantat-Abutment Verbund mitentwickelt. Siehe auch: Publikationen.. Der Verbund zwischen Implantat und Aufbau kann und sollte technisch optimiert und der Mikrospalt minimiert werden. Möglichst unter 0,1ym. Die Periimplantitis Therapie ist aufwendig und kompliziert. Die BERLIN KLINIK PROPHYLAXE bietet unterschiedliche Therapieformen an. 
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Periodontium

Periodontalspalt; Zahnwurzel und Alveolarknochen werden durch diesen kleinen Spalt voneinander getrennt. In diesem Spalt befinden sich kollagene Fasern, die den Zahn mit dem Kieferknochen verbinden. Zudem ist hier ein Netz aus Kapillaren, die ein Flüssigkeitskissen bilden und damit den Kaudruck abfedern. 
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Periost

Knochenhaut als äußeres, den Knochen umkleidendes, stark durchblutetes und mit Nerven versehenes Gewebe, versorgt es große Teile davon mit Nährstoffen. Das Periost ist sehr schmerzempfindlich und kann bei Traumatisierung massive langanhaltende harte Schwellungen unterhalten. 
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Phlegmone

MKG Chirurgie, Oralchirurgie. Eitrige Gewebsentzündung. Superabszeß mit Tendenz zu einer flächenhaften, "schrankenlosen" Ausbreitung. Kann akut lebensbedrohlich werden wenn Eiter zum Gehirn oder den Lungen gelangt. Bedarf stationärer intravenöser AB Therapie. 
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Plaque

Fest haftende bakterielle Zahnbeläge, die von in der Mundhöhle lebenden Bakterien mit der Zeit gebildet werden. Die Plaquebakterien produzieren bei Zuckerzufuhr ständig Säure und führen so zu Zahnschäden durch Karies. Stoffwechselprodukte dieser Plaquebakterien führen auch zu Entzündungen des Zahnfleischs. Ebenso werden Implantate bzw. das Gewebe um das Implantat geschädigt und eine Periimplantitis entstehen. Zur besseren Sichtbarmachung kann Zahnbelag angefärbt werden. Plaque ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entstehung von Karies und Parodontitis und muss daher durch geeignete mundhygienische Maßnahmen mechanisch entfernt werden. Idealerweise mittels Berlin Klinik Prophylaxe und Implantat-Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung. 
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Probeexzision

Vor oder während dem eigentlichen Eingriff kann durch Untersuchung eines kleinen Teiles des erkrankten Gewebes, einer Probeexzision, festestelltwerden, ob eine benigne, gut- oder eine maligne,bösartige Veränderung vorliegt. Oralpathologie, Histopatologie oft im Schnellschnittverfahren. 
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Professionelle Zahnreinigung

Auch PZR oder Individualprophylaxegenannt. Alle Maßnahmen, die der Reinigung der Zahnoberflächen oder der Implantatoberfläche dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der BERLIN-KLINIK Prophylaxe von besonders weitergebildetem Personal. Prophylaxeassistentin oder Dentalhygienikerin. Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) beinhaltet die Entfernung von Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedlung der Bakterien zu erschweren. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparats sowie von Zahnimplantaten. 
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Replantation

Wiedereinpflanzung von Zähnen, die durch mechanische Einwirkung oder gezielt extrahiert wurden, um nach einer Wurzelfüllung wieder eingepflanzt zu werden. Der Zahn kann genauso wie ein Implantat im Knochen wieder anwachsen. Nach einem Zahnunfall sollte man den Zahn auf keinen Fall in einem trockenen Tuch aufbewahren,sonst wird der Zahn geschädigt. Man sollte den ausgeschlagenen Zahn besser in Milch oder Speichel zum Arzt transportieren. Mittlerweile gibt es auch Zahnrettungsboxen, die gerade in Schulen und Sportvereinen nicht fehlen sollten. 
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Resektion

Operative Gewebeteilentfernung von Organen oder Tumoren. In der ZHK gibt es in der Endodontie die Wurzelspitzenresektion, d.h. die partielle Entfernung der Zahnwurzel. 
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Retainer

Behandlungsgerät in der Kieferorthopädie; ähnelt einer herausnehmbaren Zahnspange, bei dieser fehlen allerdings die aktiven Elemente wie Dehnschrauben, Federn. Das Gerät wird nach einer kieferorthopädischen Behandlung verwendet, hierbei wird eine Platte mit einem umlaufenden Drahtbogen an den Zähnen befestigt. Der Retainer führt die bewegten Zähne in die richtige Richtung und sorgt dafür, dass die Zähne untereinander ihre Position einnehmen. 
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Retentionsstellen

Dies sind Bereiche auf der Oberfläche der Zähne, die auf natürliche Weise oder durch unzweckmäßige Restaurationen entstanden sind. Diese Stellen sind mit der Zahnbürste allein nur sehr schwer zu reinigen, daher können sich dort Beläge besonders gut anlagern. Retentionsstellen sind unter anderem Fissuren, überstehende oder spaltbehaftete Füllungen an der Zahnoberfläche oder auch Approximal- und Glattflächen in Zahnfleischnähe. Es kann in diesen Arealen durch eine vermehrte Plaqueanhaftung zu Sekundärkaries und zu Zahnfleischentzündungen kommen. 
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Revision

Endodontie: Erneutes Aufbereiten des Wurzelkanals; zunächst die Beseitigung der alten, unbrauchbaren Wurzelfüllung. In der Regel wird vor dem endgültigen Verschließen eine medikamentöse Einlage, wie z.B. Chlorhexidindigluconat oder auch Calxyl, in den Kanal eingebracht.
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Schleimhauttransplantation

Chirurgisches oder mikrochirurgisches Verfahren in der Parodontologie zur Bedeckung frei liegender Zahnwurzelabschnitte; dient der Bedeckung freiliegender Zahnwurzelabschnitte, Zahnhälse, wobei aus der Gaumen- oder Wangenschleimhaut ein dünnes Transplantat (< 1mm) mit einem speziellen Schleimhauthobel entnommen und der Defekt damit abgedeckt wird. 
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Schnarcherschiene

Mit Hilfe von Aufbissschienen, für den Ober- und Unterkiefer, kann das Schnarchen gemildert oder behoben werden. Die Schiene verlagert Kiefer, weichen Gaumen und Zunge etwas nach vorn und dadurch können sich die Atemwege nicht verschließen. Dieses Verfahren hilft nicht bei jedem Patienten, führt aber bei einigen zu einer Abnahme der Atemnot. .
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Sinuslift

Implantologie, Implantate Berlin Klinik. Verdickung ,Augmentation des Kieferhöhlenbodens. Schlagwortbezeichnung für eine Augmentationsmethode im unmittelbaren Bereich unterhalb der Kieferhöhle bei einem zurückgebildeten (atrophischen) Oberkiefer. Dieser kann unter Sicht direkt und progressiv offen oder eher weniger effektiv und geschlossen, d.h.mittels Einstopfung ohne Sichtkontrolle durchgeführt werden. Der Chefarzt der BERLIN KLINIK hat zum Thema sinuslift publiziert und vorgetragen. In der Berlin Klinik Zahnklinik Mitte gehört der offene minimalinvasive Sinuslift unter Sicht zu den Standardtherapien der Implantologie im Oberkiefer. 
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Stiftaufbau

Ein kariös zerstörter Zahn, bei dem die Krone und deren stabiler Rand fast vollständig zerstört ist und der tot oder wurzelbehandelt ist. Kann mit einem konfektionierten Metallstift oder Glasfaserstift über Stiftaufbau einen neuen Kronenstumpf modelliert bekommen oder einen gegossenen Stumpf mir Stift eingesetzt bekommen. Eine therapie die im hochwertigen Bereich in Zeiten ausgereifter Implantologie aus mehreren Gründen abgelöst erscheint. 
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Stiftkrone

Krone, die durch einen Ketallstift, Glasfaserstift oder gegossenen Stift mit oder ohne Stiftaufbau im Wurzelkanal des Zahnes verankert ist. Wird bei marktoten Zähnen, bei denen auch die natürlichen Zahnkronen weitgehend zerstört sind, verwendet: Richmond-Krone, Logan-Krone, Stufenstiftkrone. 
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Stützstiftregistrat

Auch als SSR abgekürzt; mit diesem Stützstiftregistrat kann man das genaue Aufeinandertreffen von Unter- und Oberkiefer beim zahnlosen Patienten feststellen. Bei dieser Aufzeichnung des gotischen Bogens wird der Stützstift intraoral in zentraler Position, der Mitte des Oberkiefers  an einer Platte im Ober- und Unterkiefer fixiert. Diese Platte dient dem Zahntechniker im Labor für die Herstellung des Zahnersatzes, da hiermit besonders gut die Relation zwischen den beiden Kiefern bestimmt werden kann. 
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Sublingualbügel

Unterzungenbügel; dient als Verbindungselement zwischen zwei Prothesenteilen. Der Bügel verläuft unterhalb der Zunge und zieht sich im Frontzahnbereich des Unterkiefers entlang, zwischen Zahnfleischsaum und Mundboden. .
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Suprakonstruktion

Prothetik: prothetischer und Implantologischer Begriff für  Zähne/Prothetikteile, die auf die Unterkonstruktion bzw.das Implantat aufgesetzt wird bzw. werden. Das sind Kronen oder prothetisch verbundene Kronenverbände, Brücken, Prothesen.  Bei zahnlosen Kiefern oder stark reduziertem festen Zahnbestand muss man eine Kombination aus festsitzenden und herausnehmbaren Suprakonstruktionen machen, oft beschrieben durch den Begriff: Kombiarbeit. 
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Teilkrone

Konservierende Zahnheilkunde die natürliche Zahnkrone wird nur im schadhaften Bereich also teilweise bedeckt. Im Vergleich zur Vollkrone wird weniger Zahnsubstanz geopfert, dafür ist der Herstellungsaufwand höher. Wenig geeignet im kariesanfälligen Gebiss, jedoch günstig im parodontal erkrankten Gebiss. Unterscheidung in Halb- und Dreiviertelkronen je nach bedeckter Fläche des Zahnes. Moderne VollkeramikTeilkronen werden mi Lupen präpariert und nur auf den schadhaften Teil des Zahnes in Vollkeramik aufgeklebt. In der BERLIN KLINIK Zahnheilkunde werden mit geklebten Vollkeramik-Teilkronen stark beschädigte Zähne rekonstruiert.
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Teilprothese

Eine Teilprothese bezeichnet jeden abnehmbaren oder kombiniert festsitzend-abnehmbaren Zahnersatz. Sie setzt sich aus einer Prothesenbasis und darauf befestigten künstlichen Zähnen zusammen. Durch Verankerungselemente wie z.B. Klammern wird die Teilprothese an den Restzähnen des Patienten abnehmbar befestigt. Beispiele für Teilprothesen sind: Klammerprothese, Modellgussprothese, Teleskopprothese, Geschiebeprothese.
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Thermodesinfektor

TDI. Reinigungsgerät für zahnmedizinische Geräte, welches eine thermische Desinfektion durchführt und dabei den allgemeinen oder seuchenhygienischen Wiederaufbereitungsstandard von Medizinprodukten erfüllt. Die Desinfektion stellt absolute Keimfreiheit der Geräte her, indem alle Bakterien abgetötet werden. Die BERLIN KLINIK verwendet modernste Thermodesinfektoren des Berliner Medizinprodukteherstellers MELAG.
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Tomographie

Radiologie, Röntgenologie, CT Computertomographie, Röntgenschichtaufnahme; Verfahren der radiologischen Diagnostik zur Herstellung von Querschnittsbildern, scheibenförmigen Abbildungen des Körpers oder Teilen davon mit Hilfe von Röntgenstrahlen.
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Transversalbügel

Modellgußprothese. Wird bei Oberkieferprothesen benutzt und ist oftmals aus nichtrostenden Nichtedelmetallen-gegossen. Dieser Bügel verläuft quer über das Gaumendach und variiert je nach Restgebiss und Herstellungsweise.
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Ultraschall

Schall, oberhalb der menschlichen Hörgrenze (20 kHz). Er wird zu diagnostischen Zwecken und therapeutisch zur Behandlung von Muskel-, Nerven- und Gelenkleiden angewandt. Verwendung auch bei der Reinigung von Geräten im Ultraschallbad.
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Ultraschallzahnbürste

Zahnbürste, die über eine Chip gesteuerte Ultraschall-Technologie verfügt. Die Schwingungen bewegen den Bürstenkopf und erzeugen eine Mikrozirkulation des Putzkopfes und der Zahncreme. Vorteil dieses Gerätes ist, dass die Schwingungen die schlechtzugänglichen Zahnzwischenräume reinigen und die Durchblutung und Zellaktivierung des Zahnfleisches verbessert wird. Medizinisch ist die Ultraschallbürste unbedenklich, nur Patienten mit Herzschrittmachern sollten vorher mit ihrem Arzt oder Zahnarzt sprechen.
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Unterfütterung

Methode schlechtsitzende Prothesen dem Kiefer wieder anzupassen, indem man Material aufträgt. Es gibt verschiedene Arten der Unterfütterung: erstens die direkte, bei der der Zahnarzt die Hohlräume mit Silikonmasse auffüllt oder zweitens die indirekte Methode, bei der ein sehr weicher Kunststoff in die Basis der Prothese eingebracht wird. Vorteil der ersten Methode ist, dass sie den Kieferknochen und die Mundschleimhaut korrekt abbildet. Aus der Silikonmasse entsteht dann im Dentallabor die Anpassung an die Prothese. Bei der zweiten Variante ist die Aushärtungszeit sehr kurz und daher kommt es häufig zu Schleimhautirritationen.
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Verblendkrone

VMK Krone mit metallischem Gerüst, die mit zahnfarbener Kunststoff- oder Keramikmasse verblendet wird. Das Metallgerüst gibt der Krone den Halt, die Verblendung das ästhetische Aussehen. Diese Verblendkronen sind besonders schleimhautfreundlich und besitzen einen geringen Abrieb. Weitestgehend durch vollkeramische Kronen abgelöst da diese wesentlich natürlicher aussehen und keinen Metallrand zeigen.
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Vollkeramikkrone

Ästhetische Prothetik. Implantologie. Standardversorgung der BERLIN KLINIK Implantate und des BERLIN KLINIK Zahnersatz. Bestehen aus zahnfarbener Dentalkeramik und besitzen keinen Metallkern, dafür oft einen Zirkonoxydkern. Daher passen sie sich den natürlichen Zähnen in Farbe und Lichtaufnahme besonders gut an. Diese Kronenart hat eine geringe Abrasion, durch das Fehlen von Metall sehr bioverträglich und verträgt sich ebenfalls gut mit der Mundschleimhaut.
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Vitalitätsprüfung

Sensibilitätsprüfung; Überprüfung der Zahnpulpa, Nerv, auf die Vitalität. Gilt als wichtiges Kriterium bei der Überprüfung eines Zahnes und bei ausführlichen Untersuchungen. Die Kontrolle der Vitalität wird mit Hilfe von Kältespray auf einem Wattestäbchen oder mit elektrischen Reizen, Stromimpulsen durchgeführt. Oft reicht es schon mit der Wasser-Luft-Pistole des Zahnarztes einen kurzen Luftstoß auf den Zahn zu geben. Dieses Verfahren sollte vor jeder Kronenanfertigung ausgeführt werden. Reagiert ein schmerzender Zahn auf die einzelnen Maßnahmen nicht, wird eine Wurzelbehandlung empfohlen.
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Wax up

Aus Wachs gefertigtes, zahntechnisches Modell, um den Behandlungsablauf besser zu planen und den Behandlungserfolg abschätzen zu können. Die Methode wird meist bei umfassenden Zahnkorrekturen angewandt. In der BERLIN KLINIK regelmäßig verwendet um Patienten postoperative Situationen zu visualisieren oder um sie diese „anprobieren“ zu lassen.
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Weichbleibende Unterfütterung

Bei einer schlechtsitzenden Kunststoffprothese, aufgrund einer Veränderung des Kiefers, bessert der Zahnarzt die betroffenen Bereiche mit Kunststoff aus. Die Weichbleibende Unterfütterung stellt hierbei eine sehr verträgliche Behandlungsform dar.
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Wurzelbehandlung

Endodontie. Methoden zur Erhaltung des Zahnes bei erkranktem oder abgestorbenem Zahnmark. Der Behandlungsablauf läuft wie folgt ab: reinigen und weiten der Wurzelkanäle mit Hilfe spezieller Instrumente und Lösungen, entzündungshemmendes Mittel in den Kanal geben und zum Schluss den Wurzelkanal mit Füllungsmaterialien verschließen.
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Wurzelglättung

Parodontologie. Abtragung und Glättung der obersten, meist infizierten Zahnwurzelschicht, finieren und polieren mit speziellen Handinstrumenten, seltener maschinell. Nach dem Entfernen der Beläge, Scaling mit dem Ziel, eine saubere und glatte Wurzeloberflächen zu hinterlassen.
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Wurzelhaut

Anatomie. Der gesunde Zahn wird von der Wurzelhaut komplett umhüllt und dient als Verbindung zwischen Zahn und Kieferknochen. Die elastischen Fasern innerhalb der Wurzelhaut geben dem Zahn eine gewisse Bewegungsfreiheit und federn die auftretenden Kräfte ab. Kommt es zu einer Entzündung der Haut, wird der Zahn etwas angehoben und steht weiter aus dem Knochen heraus was als schmerzhaft oder unangenehm empfunden wird.
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Wurzelkanal

Anatomie. Endodontie. Gangsystem, Hohlraum in der Zahnwurzel, der im Laufe des Lebens immer weiter von Zahnmark ausgefüllt wird. Dringen Bakterien bis zum Wurzelkanal durch, kommt es meist zu Zahnmarksentzündungen, bei denen nur noch eine Wurzelkanalbehandlung hilfreich ist. Bei der Behandlung kann je nach Befund entweder zunächst nur der Nerv entfernt und ein Medikament eingelegt werden, oder aber man reinigt zusätzlich den Wurzelkanal, der dann wieder gefüllt werden muss Wurzelkanalfüllung mit Guttapercha.Die Aufbereitung des Gangsystems erfolgt in der BERLIN KLINIK Endodontie mit Lupen oder Dentalmikroskop. Eine vollständige Aufbereitung und Auffüllung ist wegen apikaler feiner Aufästelungen oft nicht möglich.
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Wurzelkanalaufbereitung

Hier wird der Wurzelkanal durch instrumentelle Erweiterung bis nahe an die Wurzelspitze für die Wurzelfüllung vorbereitet. In der BERLIN KLINIK Endodontieunter Sicht mit Lupe oder mit einem Op-Mikroskop bzw. dem Dentalmikroskop.
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Wurzelkaries

Kommt es zu Zahnfleischrückbildungen z.B. im Alter, falsche Putztechnik etc. ist das Risiko für Wurzelkaries erhöht, da die Zahnwurzel nicht mehr vom Zahnfleisch bedeckt wird. Beim Auftreten von Wurzelkaries ist der Zahnverlust meist nicht zu verhindern.
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Wurzelmerkmal

Anatomie. Forensik. Konstante Methode für die Bestimmung, welcher Kieferhälfte ein Zahn zu zuordnen ist. Die Zahnwurzel weicht in der Regel leicht nach distal ab, was die Seitenzugehörigkeit eines Zahnes  zur linken oder rechten Kieferhälfte leichter erkennen lässt.
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Wurzelresorption

Auflösung der Wurzel beim Übergang vom Milch- zum bleibenden Gebiss  ist physiologisch normal. Die pathologische Form der Resorption kann durch chronische Entzündungen, Zysten oder Tumore ausgelöst werden. Eine häufige Ursache stellt die Parodontitis dar. Während einer KfO kieferorthopädischen Behandlung kann es zur Verkürzung der Wurzellänge kommen, wenn die auftretenden Kräfte auf die Zähne zu groß sind.
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Wurzelspitzenresektion

WSR. Operative Entfernung der Wurzelspitze zwecks Erhaltung des Zahnes, z.B. im Zusammenhang mit Herdsanierung, der Entfernung einer Zyste oder des Bruchstücks abgebrochener Wurzeln, auch zur nachträglichen Abfüllung eines nicht durchgängigen Wurzelkanals. Man unterscheidet elektive, orthograde und retrograde WSR. Empfiehlt sich wirklich nur bei bester Prognose und wirklich minimalinvasivem Vorgehen.
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Wurzelzement

Anatomie. Die Zahnwurzel wird von dem Wurzelzement komplett überzogen und verankert die Wurzelhautfasern im Kieferknochen. Für die Bildung des Wurzelzements sind die Zementoblasten verantwortlich.
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Zahnmännchen

Dieses Qualitätssymbol zeichnet zahnfreundliche Süßigkeiten und Kaugummi sowie frei verkäufliche Arzneimittel aus. Es garantiert einen wichtigen Unterschied zu nur zuckerfreien Produkten: Zahnmännchen-Produkte sind wissenschaftlich geprüft, sie verursachen nachweislich weder Karies noch Säureschäden, Erosionen an der Zahnoberfläche. Die weltweit anerkannten Tests: pH-Telemetrie und Erosionstest  werden ausschließlich von unabhängigen und besonders qualifizierten zahnärztlichen Universitätsinstituten durchgeführt.
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Zystektomie

MKG Chirurgie, Oralchirurgie. Die vollständige operative Entfernung einer Zyste. Zystostomie bedeutet die geplante teilweise Entfernung einer Zyste.
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Die Begriffe für das BERLIN KLINIK Patientenlexikon wurden vollständig überarbeitet und inhaltlich aktualisiert. Ursprünglich angelehnt an Reihenfolge und Inhalten des Spitta online Zahnlexikon.